Städtereise - München im September 2018
Anreise und Tag 1:
Am Anreisetag fuhren wir mit der Bahn
zur Flixbus-Haltestelle nach Karlsruhe. Die Abfahrt sollte um 10:30
Uhr stattfinden. Wir waren schon sehr früh an der Haltestelle, da
Karlsruhe leider über kein richtiges Terminal für Busse verfügt,
sondern die Busse auf einem Parkstreifen hintereinander halten. So
muss man immer sehr aufmerksam sein, wenn ein Bus einfährt um seinen
Bus nicht zu verpassen.
Dank der App von Flixbus kann
man genau nachverfolgen, wo sich der Bus gerade befindet. Das hat
auch gut geklappt, wir konnten genau sehen, dass der Bus gerade die
Autobahn verlässt und auf dem Weg zum Bahnhof ist.
Der Bus kam pünktlich um 10:30 Uhr an
der Haltestelle an. Nachdem die Busbegleitung unsere Tickets
eingelesen hatte, durften wir unsere Koffer einladen. Da auf der A8
Richtung Stuttgart immer wieder viel Verkehr und dadurch Stau
entsteht, stellten wir uns auf eine Verspätung ein. Der Verkehr
hielt sich aber an diesem Mittwoch in Grenzen und so kamen wir nur
mit 15 Minuten Verspätung in München an. Wir hielten zwischendurch
nur in Stuttgart und Augsburg. Mit uns waren noch zwölf weitere
Reisende im Bus.
Wir packten unsere Koffer aus und machten uns zu Fuß auf den Weg in Richtung Innenstadt. Nachdem wir ein das ein oder andere Geschäft besucht hatten, kamen wir pünktlich um 17 Uhr am Marienplatz an. Dort begann gerade das Glockenspiel im Neuen Rathaus. Anschließend gingen wir weiter bis zum Isartor. Zum Abendessen aßen wir bei den Pommesfreunden am Hauptbahnhof.
Die Nacht verlief leider nicht sehr
erholsam. Zweimal wurden wir von einem Hubschrauber geweckt, der ins
Herzzentrum in der Nähe geflogen ist. Und die Matratze war leider
auch nicht wirklich bequem.
Um 8 Uhr machten wir uns auf den Weg
zum Frühstück. Der Frühstücksraum war sehr klein und eng
bestuhlt. Bei entsprechendem Wetter besteht die Möglichkeit draußen
zu frühstücken. Das lockert das Ganze etwas auf, aber das Wetter
war leider nicht gegeben. Der Raum war daher zu klein für so viele
Gäste. Auch die Auswahl war nicht wirklich groß. Es gab zwar jede
Menge verschiedene Brötchen, allerdings waren diese teilweise sehr
hart oder geschmacklos. Leere Wurst- oder Käseplatten wurden erst
nach einiger Zeit aufgefüllt. Die gekochten Eier waren nur lauwarm
und an einem Tag nicht mehr ganz frisch.
Wir hatten bei jedem Frühstück Gläser
die einen Sprung hatten. Bei einem Hotel mit vier Sternen darf so
etwas einfach nicht sein. Zumal die Gläser von IKEA waren und damit
hätten leicht ersetzt werden können.
Für diesen Tag hatten
wir uns 2-Tages-Karten für den Hop-on-Hop-off-Bus gekauft, für das
Ticket hatten wir online 23,90 € pro Person gezahlt. Wir mussten
unseren Online-Ausdruck allerdings erst gegen richtige Tickets am
Shop am Bahnhof eintauschen. Pünktlich um 10 Uhr startete unsere
erste Fahrt mit der City-Linie. Wir hatten uns vorgenommen,
die 1-stündige Fahrt erst komplett durchzufahren und anschließend
bei Haltepunkten die uns interessierten auszusteigen. Zuerst stiegen
wir am Marienplatz aus und gingen zum Viktualienmarkt.
Dort schlenderten wir durch die vielen Stände und gönnten uns einen
Karotten-Orangen-Ingwer-Saft. Vor dort aus gingen wir noch zum
Hofbräuhaus und stiegen an der Haltestelle Marienplatz wieder
ein. Wir wollten anschießend die Schwabing-Tour fahren.
Allerdings fährt diese nur viermal täglich und so mussten wir
einige Zeit überbrücken.
Leider ist die
Haltestelle am Bahnhof die einzige Haltestelle an der sich alle drei
Buslinien treffen und gewechselt werden konnten. Man ist leider
gezwungen, dort seine Wartezeit zu verbringen. Neben dem Ticketshop
des Busses befindet sich der Elisenhof. Dort kann man die Zeit bei
Müller, Adler oder Lidl verbringen.
Um 14:30 Uhr startete die
Schwabing-Tour. Wir entschieden uns dieses Mal gleich
auszusteigen, da wir den Englischen Garten besichtigen
wollten, und nur noch der letzte Bus um 16:30 Uhr für die
Weiterfahrt zur Verfügung stehen würde. Den Weg durch den
Englischen Garten starteten wir oberhalb des Biergartens
am Chinesischen Turm und endete am Odeonsplatz, da wir
dort wieder in den Bus steigen wollten. Nach dem Abendessen gingen
wir müde und erschöpft wieder zurück zum Hotel.
Nach dem Frühstück machten wir uns
wieder auf den Weg zur Starthaltestelle des Busses. Den Tag wollten
wir mit der Nymphenburg-Olympia-Tour starten. Wie am Tag zuvor
fuhren wir erst eine ganze Runde mit dem Bus und stiegen auf der
zweiten Fahrt am Olympiapark aus. Dort spazierten wir durch
den Park. Den Olympiaturm wollten wir auf Grund des hohen
Eintrittspreises nicht besichtigen. Der Olympiapark war leider
teilweise gesperrt, weil am nächsten Tag ein Frauen-Lauf stattfinden
sollte.
Tag 4 und Abreise:
Da das Hotel so weit von der Innenstadt
entfernt war, lohnte es sich in unseren Augen nicht mehr morgens
nochmals in die Stadt zu gehen. Unser Bus fuhr um 14:30 ab. Der
Check-out war um 12 Uhr. So packten wir nach dem Frühstück unsere
Koffer und schauten noch ein bisschen fern. Um 12 Uhr checkten wir
schließlich aus.
Wir gingen noch in ein auf dem Weg
liegendes Einkaufszentrum, den Hoppenpost und kauften eine
Kleinigkeit zum Mittagessen und machten uns auf den Weg zum ZOB. Über
dem Busterminal befinden sich verschiedene Geschäfte. Von außen
sieht es schön und groß aus. Wir haben uns etwas umgeschaut, leider
gab es außer Lidl, McDonalds und Vapiano nichts Besonderes.
So warteten wir am Terminal auf den
Bus. Da der Bus in München seine Starthaltestelle hatte, war er
pünktlich vor Ort. Dieses Mal hielt der Bus nur in Stuttgart am
Flughafen und Karlsruhe. Weitere zwölf Reisende waren noch im Bus.
Wir stellten uns auf eine ruhige Fahrt ein. Allerdings war kurz vor
dem Busterminal am Flughafen ein Auffahrunfall passiert, sodass die
Straße blockiert war und jede Menge Rettungsfahrzeuge unterwegs
waren. Wir kamen aber nur mit wenig Verspätung in Karlsruhe an. Von
dort ging es dann wieder mit der Bahn nach Hause.
Fazit:
Mir hat München sehr gut gefallen.
Allerdings gibt es auf der Einkaufsstraße leider nicht viele für
uns bezahlbare Geschäfte zum Einkaufen. Die Shopping Malls sind alle
außerhalb der Stadt. Es gibt in München sehr viel zu sehen. Leider
haben wir in vier Tagen nicht alles geschafft, was auch daran lag,
dass das Hotel leider viel zu weit von der Innenstadt entfernt lag.
Mit einem Ticket für die Bahn wäre das kein Problem gewesen, doch
hatten wir im Voraus schon Tickets für die Stadtrundfahrt gekauft
und wollten nicht nochmal Geld dafür ausgeben. Beim nächsten Trip
nach München, wählen wir definitiv ein Hotel das näher an der
Innenstadt liegt und besichtigen die Dinge für die wir in den vier
Tagen keine Zeit mehr hatten, wie die Eisbachwelle oder das
BMW Museum.








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