Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 4

03.01.2025: Seetag nach Langkawi
27°C – wechselhaft - 17 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Nachdem es die ersten beiden Wochen wettertechnisch eher regnerisch, kalt und windig war, wurde es endlich warm und sonnig. Das lag mit großer Wahrscheinlichkeit daran, dass wir uns auf der Straße von Malakka befanden. Diese befindet sich zwischen Malaysia und Indonesien. In den Wochen zuvor sind wir im Südchinesischen Meer gefahren und waren so besonders den rauen Winden ausgeliefert.

Zusammen mit den neuen Passagieren waren am vergangenen Tag die neuen Gastkünstler an Bord gekommen. Den neuen Lektor Eckhard Siegel lernten wir morgens bei seinem ersten Vortrag „Langkawi – Insel der roten Adler“ kennen. Wir kannten Herrn Siegel bereits von einer vorangegangenen Fahrt, konnten uns aber nicht mehr daran erinnern, ob er uns überzeugt hatte. Im Laufe des Vortrags merken wir, dass wir seine Vorträge langweilig fanden. Seine Vorträge handeln aber großteils davon, wie er Rundreisen in den verschiedenen Destinationen durchgeführt hat. Als Gast auf einem Kreuzfahrtschiff interessiert einen allerdings eher die Umgebung in hafennähe.

Daher besuchten wir seinen zweiten Vortrag am Nachmittag zu Kuala Lumpur nicht. 

Am Abend fand erneute die Offiziersvorstellung „Leinen los – Die Mein Schiff stellt sich vor“ statt. Da uns dies allerdings bereits bekannt war, spielten wir lieber Karten in der Schaubar. 


04.01.2025: Langkawi
29°C – wechselhaft - 14 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Um 07:00 Uhr legten wir am Hafen von Langkawi in Malaysia an. Die Inselgruppe Pulau Langkawi ist bekannt für ihre tropischen Strände und üppigen Regenwälder. 2020 hatten wir auf Langkawi einen Ausflug gebucht und dabei eine Kautschukplantage und die Grabstätte der Mahsuri besucht. Natürlich war auch eine Besichtigung des Wahrzeichens der Insel – der rote Adler – in Form einer imposanten Adlerskulptur dabei. 

Ansonsten kann am auf Langkawi mit einer Seilbahn über den Dschungel schweben, über die125 m lange Sky Bridge gehen oder einen Transfer zu einem der zahlreichen Strände buchen. 

Wir hatten erst überlegt zum ca. zwei Kilometer entfernten Tengah Beach zu laufen, aber entschieden uns spontan an Bord zu bleiben und das verlassene Schiff zu genießen. Nach dem Mittagessen gingen wir kurz an Land und schauten uns die Umgebung an. Über ein knapp 400 m langes Pier ist die Anlegestelle mit dem Festland verbunden. Dort befindet sich das vier Sterne Hotel „Resorts World Langkawi“, eine Anlegestelle für kleine Ausflugsboote und ein paar Restaurants. Das Hotel hat zwei Pools die man als Tagesgast nutzen kann. Souvenirs konnte man an den kleinen Ständen rund um das Hotel kaufen. 





Am Abend besuchten wir in der Schaubühne die Show von Senay Duzcu „Drama Türkin“. Senay ist eine deutsch-türkische Komikerin aus Berlin. Bekannt wurde sie 2003 als sie bei der Casting Show „Star Search“ im Bereich Comedy teilnahm.
Sie war vor ihrem ersten Auftritt an Bord sichtlich aufgeregt, was man ihr auch anmerkte. Das Programm hatte keine roten Faden der sich durchzog und so hastete sie von einem Thema zum Nächsten.  
 
 
Im Anschluss gingen wir ins Theater und schauten uns „Puppen, Tricks und Illusionen“ von Andreas Römer an. Andreas war 1986 der jüngste Bauchredner in Deutschlands und trat bereits vor Robbie Williams und in den USA auf. Da sich fast immer ein Bauchredner oder Zauberer an Bord befindet, hat man im Laufe der Jahre schon viel gesehen und ist nicht mehr so einfach zu begeistern. Aber Andreas hat seinen Job gut gemacht und für einige Lacher gesorgt. 
 

 
05.01.2025: Port Klang
32°C – wolkig - 7 km/h Wind – 35% Regenwahrscheinlichkeit

Um 08:30 Uhr legten wir am Hafen von Port Klang in Malaysia an; die Liegezeit war bis 22:00 Uhr angegeben. 2020 legten wir bereits am Vorabend an, so konnte man tatsächlich am Abend noch mehr von Malaysia entdecken.

Port Klang liegt ca. 50 km von Kuala Lumpur entfernt, für die Fahrt werden ca. 75 Minuten veranschlagt. Bei unserem ersten Aufenthalt hatten wir eine Panoramafahrt mit Besichtigung des KL Towers, verschiedenen Fotostopps und einer Stunde Freizeit an den Petronas Twin Towers unternommen. Dieses Mal wollten wir die Batu Höhlen besichtigen, daher buchten wir den Ausflug „Reizvolle Kontraste: Die Höhlen von Batu und Skybridge“.

Die Batu Höhlen sind eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Malaysia und befinden sich ca. 13 Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Kuala Lumpur. Da die Höhlen und Tempel nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern auch eine hinduistische Glaubensstätte ist, wird die Stätte von Touristen und Gläubigern gleichermaßen besucht. Dabei sind auffällig viele der Besucher indischer Herkunft, die entweder in Malaysia leben oder dort ihren Urlaub verbringen.

 


Der Haupttempel liegt in der größten der Kalksteinhöhlen und ist dem Gott Lord Murugan gewidmet, der als Beschützer des Guten und Beseitiger des Bösen verehrt wird. Um diese Höhle zu erreichen müssen 272 Stufen erklommen werden. Auf den bunten Treppen waren an diesem Tag zu viele Menschen, sodass wir uns den Weg nach oben ersparten. Auf dem Gelände gibt es noch viele weitere kleine Tempel, die man besichtigen kann. Am Fuß der Treppe steht eine riesige goldene Statue von Lord Murugan, die zu den größten religiösen Statuen der Welt zählt. 

 

Rundherum gibt es jede Menge Souvenirgeschäfte und ein paar Essenstände. Wir kauften uns an einem der Stände eine frische Kokosnuss zum Trinken. Die Souvenirs waren uns allerdings alle viel zu ramschig und kitschig. Generell war es auf dem gesamten Gelände sehr dreckig, überall lag Müll und Essensreste auf dem Boden. Dafür dass es eigentlich eine religiöse Stätte war, ähnelte es eher einem Foto-Hotspot für Instagram. Während die europäischen oder chinesischen Besucher ein paar Fotos machten, veranstalteten die indischen geradezu Fotoshootings. 

 

Nach einer Stunde stiegen wir zurück in den Bus und fuhren in Richtung Petronas Twin Towers. Unser Guide erklärte uns, dass wir zuerst als kleine Gruppen die Aussichtsplattform besuchen würden und anschließend noch eine Stunde Freizeit haben.

Bevor wird die Türme erreichten, machten wir noch einen Fotostopp an der großen Mosche „Masjid Negara“ und der „Alten Bahnhof“. Die Moschee ist die Nationalmoschee von Malaysia und hat Platz für bis zu 15.000 Gläubige. Die Hauptmerkmale sind das 18-eckige Dach und das 73 Meter hohe Minarett.



Im Anschluss hielten wir noch an der „St. Mary´s Cathedral“. Die kleine Kirche befindet sich gegenüber dem „Dataran Merdeka“, einem historischen Platz mit berühmten Fahnenmast. 

 



Nach kurzer Fahrt erreichten wir die Petronas Twin Towers. Die Türme wurden 1992 bis 1998 vom argentinischen Architekten César Antonio Pelli gebaut. Die beiden Türme stehen auf einer riesigen Plattform die neben dem KLCC Einkaufszentrum, einen Konzertsaal, eine Kunstgalerie und viele hunderte Büros beheimatet. 

 

Beide Türme sind 452 Meter hoch und auf der 41. und 42. Etage mit einer Brücke miteinander verbunden. Diese Skybridge besichtigen wir zuerst. Dazu bekamen wir am Treffpunkt farbige Bänder und wurden vom Personal durch die verschiedenen Gänge und Aufzüge geschleust. Jede Besuchergruppe darf 15 Minuten auf der Brücke verbringen. Dann wird die Gruppe wieder eingesammelt und zum nächsten Aufzug zur 86. Etage gebracht. Dort bietet sich ein 360-Grad-Aussicht auf Kuala Lumpur. Wir hatten mit dem Wetter Glück und konnten sehr weit sehen. Auf dem Weg nach unten kommt man noch an einem Souvenirgeschäft vorbei, dort kaufte ich eine Postkarte und eine kleine Tasche mit aufgedruckten Türmen. 


Für die Fahrt zur Aussichtsplattform gibt es vier extra Aufzüge; für die Strecke vom Erdgeschoss bis ganz nach oben werden hierbei lediglich 90 Sekunden benötigt. Die restlichen in den Türmen verteilten Aufzüge, sind Doppelstockaufzüge. Um zu einer ungeraden Etage zu kommen, steigt man im Erdgeschoss ein, wer zu einer Etage mit gerader Nummer transportiert werden möchte, steigt im 1. OG ein.

Da wir noch Zeit hatten, spazierten wir durch das KLCC Einkaufszentrum und den angrenzenden Park. Im Anschluss ging es wieder zurück zum Hafen. Der Ausflug dauerte insgesamt acht Stunden und kostete 119 €. 


 

Abends kam im Theater die Show „Einmal um die Welt – Meine Ensemble Show“, da wir diese bereits mehrfach gesehen hatten, tranken wir lieber einen Cocktail und spielten Karten.

 

06.01.2025: Seetag nach Koh Samui
 28°C – wechselhaft - 29 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Am Seetag wurde wieder jede Menge Unterhaltung angeboten. Wer Lust hatte, konnte sich Vorträge zu Permanent Make-up, den nächsten Reisezielen anschauen oder im Atelier Schmuck basteln.

   


Im Anckelmannsplatz war abends ein Salatbuffet aufgebaut und auf dem Pooldeck fand die Poolparty „Partyhits der 80er, 90er und von Heute“ statt.


07.01.2025: Seetag nach Koh Samui
27°C – wolkig - 19 km/h Wind – 10% Regenwahrscheinlichkeit

Auch beim zweiten Seetag in Folge, wurde wieder für Unterhaltung gesorgt. Mittags fand erneut das Barbeque mit den Offizieren statt und abends die Show „Spooktakel – Tanz in die Unsterblichkeit“.

Da es in Koh Samui, wo wir am nächsten Tag anlegen würden, keinen richtigen Hafen gibt, mussten vorab Tendertickets reserviert werden. Wer einen Ausflug über das Schiff gebucht hatte, wurde automatisch einer Tendergruppe zugewiesen.


08.01.2025: Koh Samui 
 28°C – leicht bewölkt - 10 km/h Wind – 5% Regenwahrscheinlichkeit

Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir morgens in Koh Samui bzw. dem Meer vor Koh Samui ein. Wir planten individuell von Bord zu gehen und durch die EInkaufsstraßen und zum Strand zu laufen. Als Tenderboote wurden teilweise die Mein Schiff Rettungsboote als auch die Boote vom Hafenanleger genutzt.

Wir stiegen nach dem Mittagessen auf eines der thailändischen Boote. Die Überfahrt dauert ca. 25 Minuten, in dieser Zeit wurden wir ordentlich durchgeschüttelt und von dem Dieselgestank war uns schon ganz schlecht. Für die Rückfahrt würden wir auf jeden Fall eines der Rettungsboote nutzen.

 


Auf Koh Samui liegt die Anlegestelle auf der westlichen Seite der Insel, in der Stadt Nathon. Von dort aus kann man mit Fähren nach Koh Tao oder ans Festland fahren.

In Nathon gibt es viele kleine Geschäfte mit Souvenirs oder Kleidung und Restaurants, die typischen thailändischen Essen anbieten. Wir gingen durch die Straßen und kam am „Tesco-Lotus“ Supermarkt an. Diesen besichtigten wir und waren über das große Sortiment überrascht. Dafür, dass alles auf die Insel gefahren werden muss, war es sogar relativ günstig. In der Nähe des Piers befindet sich der „Nathon Night Food Market“, dort werden von Straßenhändlern Speisen zubereitet die preislich nicht zu schlagen sind. So bekommt man bereits für 60 Thailändische Bath (umgerechnet 1,60 €) einen Teller Pad Thai. Der Markt öffnet allerdings erst gegen 18 Uhr, da legten wir bereits wieder ab. 

 



Fußläufig vom Pier kann man den „Nathon Beach“ erreichen. Direkt am „Sunset“ Restaurant gelegen, befindet sich ein ca. 300 Meter langer weicher weißer Strand. Wer nach einem Bad im Meer durstig oder hungrig ist, kann sich im Restaurant erfrischen. Das Pad Thai kostet dort zwar das doppelte, aber immer noch spottbillig. 

 




Das Auslaufen verzögerte sich etwas, da es zum Nachmittag hin windiger wurde und die Boote lange zum Anlegen brauchten. Besonders beim letzten Rettungsboot hatte die Crew Schwierigkeiten gegen den Wind anzukommen, sodass der Kapitän die Mein Schiff 6 drehte und das Boot endlich geladen werden konnte. 

 

Abends wollten wir uns im Studio die Lesung „Individuum Lost“ der Conférencier Johanna F. Krüger anschauen, diese wurde allerdings wegen Krankheit abgesagt. Generell wurde sehr viel gehustet und man merkte, dass eine Krankheitswelle durch das Schiff zog. Durch die warmen Außentemperaturen wurde im Schiffsinneren ordentlich runtergekühlt, sodass wir uns sicherheitshalber fürs Theater wärmer anzogen. Tatsächlich war es im Theater bei der Zaubershow von Carsten Risse „Lache! Lebe! Staune!“ eisig.

 

09.01.2025: Laem Chabang
32°C – sonnig - 10 km/h Wind – 5% Regenwahrscheinlichkeit

Um 08:00 Uhr legten wir am Hafen von Laem Chabang an. Dieser Hafen ist der größte Überseehafen in Thailand, allerdings hauptsächlich für die Industrie bestimmt. Es gibt zwei Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe und ein kleines Terminal. Zu Fuß kann man hier nichts erreichen. Es gibt lediglich einen kostenpflichtigen Shuttle (14 US$) nach Pattaya. Die Fahrtzeit beträgt allerdings 45 Minuten bis zu einer Stunde. Die Bewertungen hierfür waren allerdings nicht berauschend. So gab es beispielsweise nicht genug Platz im Shuttle zurück zum Schiff, sodass Passagiere mit dem Taxi fahren mussten, um das Schiff nicht zu verpassen.

2020 hatten wir bereits von Laem Chabang aus, das 130 km entfernte Bangkok, besucht. Daher blieben wir dieses Mal an Bord, auch wenn es durch den Industriehafen nicht besonders ruhig war.

Abends besuchten wir die Show vom Puppenspieler Andreas Römer „Magie mit Bauch und Seele“. Das Auslaufen um 02:00 Uhr haben wir allerdings nicht mehr mitbekommen.

 

10.01.2025: Seetag nach Phu My
28°C – sonnig - 27 km/h Wind – 10% Regenwahrscheinlichkeit

Nachdem seit Tagen in jeder Ecke des Schiffes gehustet und geschnieft wurde, hatte es mich an dem Morgen auch erwischt und ich bin mit Halsschmerzen aufgewacht.

Mein Tag bestand daher aus viel Tee, viel Schlaf und einer regelmäßigen Medikamenteneinnahme. Für die Zaubershow „Zauberkunst ganz nah! Auf Tuchfühlung mit Carsten Risse“ war ich am Abend viel zu müde und ging daher zeitig ins Bett.


11.01.2025: Seetag nach Phu My
27°C – leicht bewölkt - 35 km/h Wind – 10% Regenwahrscheinlichkeit

Das Halsweh hatte sich über Nacht in starken Husten und Schnupfen verwandelt, sodass ich den Tag wie den Tag davor verbrachte. Aber immerhin war das Wetter gut, so konnte ich die Sonne auf unserem Balkon genießen.

Mein einziges Highlight am Tag war das „Artisan-Buffet“ am Abend im Anckelmannsplatz. Die Küchencrew hatte viele verschieden belegte Brote gerichtet. So gab es z.B. Artisanbrot mit Lachs oder Tomate-Mozzarella. 

 


Zum Glück hatte ich die Crew Show schon zwei Wochen zuvor gesehen, so konnte ich erneut früh ins Bett.


12.01.2025: Phu My (Ho-Chi-Minh-Stadt)
30°C – leicht bewölkt - 10 km/h Wind – 20% Regenwahrscheinlichkeit

Um 06:30 Uhr legten wir wieder am Hafen von Phu My an. Da wir keinen Ausflug geplant hatten, blieben wir wieder an Bord. Der Schnupfen ließ langsam nach, nur der Husten war unbeeindruckt von meinen Medikamenten.

Am Abend schauten wir uns die zweite Show von Senay Duzcu „Tussi mit Gehirn Cellen“ an. Dieses Mal merke man, dass sie nicht mehr so aufgeregt war. Als wir sie danach im Tag und Nacht Bistro sahen, reden wir noch kurz mit ihr.

Bei der White Party schauten wir nur kurz vorbei, da es wieder sehr windig war. 

 



13.01.2025: Seetag nach Singapur
25°C – bedeckt - 48 km/h Wind – 35% Regenwahrscheinlichkeit

An diesem Tag war es nicht nur sehr windig, sondern hatte auch sehr hohe Wellen. Sodass der Pool regelmäßig an den Seiten überschwappte. Da die Crew gar nicht mehr hinterher kam den Bereich zu trocknen, sah man immer wieder Passagiere und Crew ausrutschten. Bei einer besonders starken Welle, wurde eine Frau mitsamt ihrer Auflage weggespült. Sie hatte Glück, dass sie sich dabei nicht ernsthaft verletzt hatte.

Wem es auf dem Pooldeck zu nass war, konnte wieder an diversen Programmpunkten teilnehmen. Der Kapitän hielt erneut seinen Vortrag zu seinem Segelschiff. Des Weiteren wurden diverse Bastel-, Back- oder Sportworkshops angeboten.

Die „Dankeschön & Auf Wiedersehen“ Show ließ ich krankheitsbedingt ausfallen. Besonders der starke Husten machte mir zu schaffen, da sich dieser trotz Hustensaft und Tee im Überfluss nicht besserte.


14.01.2025: Singapur
28°C – wechselhaft - 12 km/h Wind – 90% Regenwahrscheinlichkeit

Unser letzter Tag der Kreuzfahrt war angebrochen. Um 09:00 Uhr liefen wir in Singapur ein. Da ich für den nächsten Tag den Chauffeur von Emirates bestellen musste, gingen wir kurz von Bord und schauten uns den Abholbereich am Terminal an.

An unserer Tür hing die Bestätigung, dass wir für den nächsten Tag eine Tageskabine bis 18 Uhr erhalten würden. Entgegen unseres Wunsches nach einer Innenkabine, hatten wir allerdings eine Balkonkabine erhalten. Aber nach dem ganzen Theater mit der Buchung der Tageskabine nahmen wir das so hin. Die Kabine befand sich zum Glück nur ein paar Kabinen weiter. Die Bordkarte für die neue Kabine erhielten wir bereits an der Rezeption.

Wir wollten den Tag gerne noch ein bisschen mit Sonne am Pooldeck genießen, allerdings regnete es fast den ganzen Tag über.

Abends spielte DJ Vladi am Pooldeck und die verschiedenen Bands traten in den Bars auf.


15.01.2025: Singapur

Wir hatten am Vorabend bereits unsere Koffer gepackt. Stellten aber nur einen vor die Tür. Den anderen wollten wir mit in die Tageskabine nehmen, dass wir dort noch die letzten Sachen einpacken konnten.

Laut der Bestätigung durften wir bis 10:00 Uhr in unserer alten Kabine bleiben und konnten dann umziehen. Um 10:00 Uhr war die neue Kabine allerdings noch nicht gereinigt, sodass wir auf gepackten Koffern saßen. Nach 45 Minuten Wartezeit war die Kabine endlich fertig. Kaum hatten wir die Kabine bezogen klopfte es an der Tür und ein Crewmitglied drückte mir einen Obstteller in die Hand. Das empfanden wir als sehr unnötige Verschwendung. Wer will in acht Stunden noch einen Obstteller leer essen müssen und die Mitnahme an Land ist in Singapur noch dazu verboten.

Der Chauffeur war für 18:00 Uhr bestellt. Da wir nicht wussten wie lange es dauern würde, vom Schiff bis zum Treffpunkt, verließen wir gegen 17:00 Uhr bereits das Schiff.

Per Whatsapp Nachricht hatte der Chauffeur uns mitgeteilt, dass er uns in der Pickup-Zone B abholen würde und wie seine Autonummer lautet.

Die Einreise in Singapur klappte ohne Probleme. Wir schnappen uns den zweiten Koffer, der im Terminal auf uns wartete und gingen zum Pickup-Point. Eine halbe Stunde vor der Abholzeit schrieb der Chauffeur nochmal wo er auf uns warten würde. Um 18:03 Uhr war er allerdings immer noch nicht da. Da es am Pickup-Point kein Internet gab, ging ich zurück ins Terminal und schrieb ihm, dass wir auf ihn warten. Er antwortete, dass er in der Nähe stehe und jetzt losfahren würde. Sehr umständlich das Ganze, zumal man ja davon ausgehen kann, das ausländische Touristen eher schlecht telefonisch zu erreichen sind.

Am Flughafen war zum Glück niemand am Check-In Schalter, sodass dies schnell von statten ging. Wir setzen uns noch ein bisschen in Lounge von Emirates und aßen und tranken eine Kleinigkeit. In Singapur befindet sich die Sicherheitskontrolle direkt vor dem Gate. Am Gate selbst befindet sich allerdings keine Toilette, sodass man den Bereich wieder verlassen und mit Pass und Bordkarte zur Toilette muss und dann wieder durch die ganze Kontrolle zurück. 

Unser erster Flug nach Dubai startet um 21:00 Uhr und war eine A380. Wir hatten zwar geplant dort zur Bar zu gehen und einen Cocktail zu trinken. Leider wurde mein Husten den ganzen Tag über immer schlimmer, sodass ich mir die Matratze bringen ließ und den ganzen Flug geschlafen hatte. Gegen 01:00 Uhr landeten wir in Dubai. Dort schauten wir nur kurz in der Lounge vorbei und tranken eine Kleinigkeit. Um 03:20 Uhr startete unser Weiterflug nach Frankfurt, wo wir um 07:35 Uhr landeten.

Es war sehr schade, dass ich so angeschlagen war und die Lounges und die Flüge gar nicht richtig genießen konnte. Gegen frühen Nachmittag kamen wir zu Hause an. Dort bekam ich für abends noch einen Termin beim Arzt. Dieser teilte mir mit, dass ich eine Grippe habe und der Husten erst der Anfang sei. Vorsorglich wurde ich für 1,5 Wochen krangeschrieben. Der Arzt behielt Recht, über Nacht wurde ich noch kränker.

Fazit:

Die Reise war sehr durchwachsen. Durch das schlechte Wetter am Anfang, konnte man nur viel Zeit im Inneren des Schiffs verbringen. Als das Wetter endlich besser wurde, wurde so stark heruntergekühlt, dass es kein Wunder war, dass das halbe Schiff krank wurde. Auf der Kabine hatten wir die Klimaanlage immer ausgeschaltet, trotzdem war die Frischluftzufuhr so stark, dass wir diese abhängen mussten.

Ansonsten haben wir viele schöne Länder und Städte gesehen und einige lustige Abende im Studio oder Theater verbracht.

  Hier gibt es noch ein Video zur Reise

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