Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 3

27.12.2024: Seetag nach Halong Bay
19°C – bedeckt - 33 km/h Wind – 25% Regenwahrscheinlichkeit

Der nächste Seetag startet wieder mit Temperaturen unter 20 Grad. Dies war nicht gerade förderlich für meine Erkältung. Generell kämpften viele Passagiere mit Erkältungssymptomen, was allerdings nicht weiter verwunderlich war. Da das Wetter draußen nicht wirklich ansprechend war und das Schiff sehr stark runtergekühlt wurde. 

Vormittags schauten wir uns den Vortrag „Halong Bay – im Reich von Drachen und Eisenbahnen“ an. 

Am Nachmittag wurde von einem Gast das „Schiff Ahoi – Das Quiz, dass Ihnen die Augen öffnet“ veranstaltet. Marc Ehrig hat dem Schiff als ganz normaler zahlender Gast angeboten, ein kleines Quiz zu veranstalten. Dabei hatte er Bilder von Stellen an Bord gemacht, an denen wir alle schon mal waren und dazu Fragen gestellt. So war zum Beispiel eine Frage wie viele Brotkörbe sich in der Backstube befinden oder den Hersteller der Klimaanlage auf der Kabine. Es war sehr lustig und sorgte für einige heitere Momente, wenn man feststellt, wie oft man schon an so manchen Stellen auf dem Schiff vorbeigelaufen ist und diese eigentlich gar nicht „bewusst“ wahrgenommen hat. 

Zum Abendessen wurde im Anckelmannsplatz ein extra Salat Buffet aufgebaut. 

Als Gastkünstler war der National Geographic Fotograf Dirk Bleyer, der am Abend einen interessanten Vortrag über Island hielt. Dabei zeigte er spektakuläre Bilder und Filmaufnahmen von der isländischen Landschaft und den Ausbruch des Vulkans „Eyjafjallajökull“. 


28.12.2024: Halong Bay
19°C – wolkig - 22 km/h Wind – 20% Regenwahrscheinlichkeit

Um 07:00 Uhr legten wir am Hafen von Halong Bay in Vietnam an. Die Bucht von Halong Bay wurde 1994 zum UNESCO Weltnaturerbe erklärt. Insgesamt ragen 1969 Kalkfelsen und Inseln, die meisten unbewohnt, und mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. Die vietnamesische Legende besagt, dass ein Drache nahe dem Meer in den Bergen lebte. Beim Weg zur Küste zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, welches vom Meer geflutet wurde. 

Viele der Felsen sind mit Höhlen und Grotten ausgestattet, in diesen wachsen Stalaktiten und Stalagmiten. 

Auf der bekanntesten Kalkinsel „Cat Ba“ leben ca. 12.000 Insulaner. Diese leben hauptsächlich vom Fischfang, der Austernzucht und dem zunehmenden Tourismus. Einige der Inseln wurden während des Vietnamkrieges zu Auffanglagern für Flüchtlinge und Kranke ausgebaut. 

In Halong-Stadt auf dem Festland gibt es seit 2018 einen internationalen Flughafen und ein Kreuzfahrtterminal, an dem auch die größten Kreuzfahrtschiffe abgefertigt werden können. Fußläufig ist der Bay Chay Beach und ein Vergnügungspark erreichbar. Die vietnamesischen Behörden schreiben vor, dass jeder Passagier eine Landgangskarte mit sich führt. Diese wurde abends auf die Kabinen verteilt und muss bei Rückkehr am Schiff wieder abgegeben werden.

Die meisten Passagiere nutzten den Tag in Halong Bay für einen Ausflug mit dem Boot zu den Kalkinseln. Wir hatten den Ausflug „Panoramafahrt durch Halong-Stadt“ gebucht. Unser Reiseführer sprach dieses Mal leider nur englisch. Vom Hafen im Stadtteil Bai Chay fuhren wir in den Stadtteil Hong Gai. Dort sollte unser Spaziergang entlang der Küste stattfinden. Wir hielten vor dem Vincom Plaza Einkaufszentrum und stiegen aus dem Bus. Dort befindet sich an der Bucht die „Cau di bo Brücke“. Eine 190 Meter lange halbmondförmige Fußgängerbrücke, deren Start- und Endpunkt nur ein paar Meter entfernt liegen. Tatsächlich kann man hier nicht von einem Spaziergang sprechen. Selbst mit einigen Fotostopps hat man nach spätestens drei Minuten die Brücke überquert und steht nur wenige Meter entfernt vom Anfang der Brücke. Zudem hat es dort extrem nach Fisch gestunken, sodass man die Luft anhalten musste und froh war, wieder zurück zum Bus zu können. 
 

 Nach nur wenigen Minuten Fahrtzeit erreichten wir das „Quang-Ninh-Museum“. Tatsächlich hätte man diesen Weg zu Fuß zurücklegen können. Die Strecke beträgt nur 1,4 Kilometer und führt an einem schön angelegten Park vorbei.
 
 
Das „Quang-Ninh-Museum“ erzählt auf drei Etagen die Geschichte und Kultur Vietnams. Außerdem sind diverse Tierpräparate von Fischen und Säugetieren zu sehen. Im Erdgeschoss befindet sich ein kleiner Souvenirladen, dort kaufte ich einen Magneten und eine Postkarte. Hinter dem Museum stehen ein paar alte Flugzeuge.
 




 
Wir hatten eine Stunde Aufenthalt im Museum, bevor es zum nächsten Programmpunkt weiterging, der „Long-Tien-Pagode“. Der Bus hielt vor der „Cho Ha Long-Markthalle“ und zu Fuß gingen wir zum buddhistischen Tempel. Der Tempel liegt am Fuß des „Bai Tho“ Berges und wird von vielen Einheimischen und Touristen besucht. Sowohl von innen als auch von außen ist der Tempel sehr farbenfroh und schön gestaltet. Unser Reiseleiter erzählte uns einiges über den Buddhismus.
 

 



Nach der Besichtigung gingen wir zu Fuß zum Markt auf dem jede Menge Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch angeboten wird. Unser Reiseleiter führte uns zuerst durch die einzelnen Stände, bevor wir eine Stunde Freizeit bekamen. Er empfahl uns einen Blick in die „Cho Ha Long“ Markthalle zu werfen. Dort gab es allerdings nur hunderte Stände, die billigen Schrott aus China verkauften. Wir wussten nicht wie wir die Stunde Freizeit überstehen sollten und schlenderten mehrmals im Kreis durch die angrenzenden Gassen. Nach vier Stunden erreichte unser Bus wieder den Hafen. 
 
 
Der Ausflug kostet 52 € und war nicht nach unserem Geschmack. Das Museum war zwar groß, aber irgendwelche Artefakte und Gegenstände aus den vorherigen Jahrhunderten anzusehen, muss man mögen. Die ausgestopften toten Tiere gaben ihr Übriges hinzu. 

Der Reiseleiter war nicht darauf aus einem Informationen zu geben, die für einen nützlich waren. So entdeckte ich erst zu Hause, dass wir uns den ganzen Tag in einem Umkreis von gerade mal zwei Kilometern bewegt hatten. Die Fahrt zwischen den einzelnen Punkten dauerte aber viel länger, als man für diese Distanz tatsächlich gebraucht hätte. Dabei sind wir nicht an irgendwelchen Sehenswürdigkeiten vorbeigekommen, die es rechtfertigen würden, warum die Fahrt so lange dauert. Wenn wir gewusst hätten, dass sich die Markthalle nur wenige Meter entfernt von der Brücke befindet, hätten wir an das dort angrenzende Einkaufszentrum oder den Park gehen können.

Eigentlich hatten wir geplant nachmittags zum Strand zu laufen, da ich allerdings immer noch gesundheitlich angeschlagen war, blieben wir auf dem Schiff. 

Am späten Nachmittag musste wir unsere Reisepässe wieder abholen, damit wir in Singapur wieder einreisen konnten.  
 
 
Marc Ehrig der Gast-Gastkünstler, der am Vortag das Quiz veranstalte hatte, erzählte uns um 19:30 Uhr im Theater von seinen Erlebnissen bei Marathons in insgesamt 50 Ländern. Es war interessant, wie unterschiedlich ein Marathon in verschiedenen Ländern abläuft. So war er als Läufer in New York oder der Chinesischen Mauer. Leider waren nicht viele Gäste ins Theater gekommen, da sich das für 19:00 Uhr geplante Auslaufen verzögerte. 

Um 21:30 Uhr fand die White Night mit Schoko Buffet auf dem Pooldeck statt. Leider war es kaum, dass wir abgelegt hatten wieder extrem windig, sodass wir es nicht lange draußen aushielten. 
 

 
29.12.2024: Seetag nach Singapur
27°C – wolkig - 43 km/h Wind – 25% Regenwahrscheinlichkeit

Auf dem Weg zurück nach Singapur wurde das Wetter deutlich besser, sodass wir uns den Tag über auf dem Pooldeck aufhielten. So verpassten wir die „Nautisch-technische Fragestunde mit Ihrem Kapitän“. Einen kurzen Abstecher unternahmen wir allerdings zum „Barbecue mit unseren Offizieren“. Von 12:00 bis 14:00 Uhr verteilten die Offiziere bei der Außenalsterbar Steaks, Bratwürste, Salate und Kuchen. 
 
Am späten Nachmittag hörten wir uns den Vortrag des Gast-Gastkünstlers Marc Ehring „Nordkorea – mysteriös, bizarr und voller Anekdoten“ im Theater an. Im Gegensatz zu seinem Marathon Vortrag, bei dem er auf Grund des zeitgleichen Auslaufens, nicht viele Zuschauer hatte, war der es dieses Mal gut besucht. Nach Nordkorea, das nicht gerade für seine Offenheit bekannt ist, kam er auf Grund des Pjöngjang-Marathons. Um als Läufer am Marathon teilnehmen zu dürfen, muss im Vorfeld eine Rundreise bei einer nordkoreanischen Reiseagentur gebucht werden. So erzählte er uns, dass man bereits im Vorfeld Listen bekommt, welche Gegenstände nicht nach Nordkorea eingeführt werden dürfen (z.B. Handys bestimmter Marken). Die gesamte Rundreise ist eine Art Werbefahrt durch Nordkorea, alles wirkt sehr gestellt, um Nordkorea im guten Licht stehen zu lassen. 

Wir überlegen im Anschluss zur „Mein Schiff Abendschau“ mit dem Kreuzfahrtdirektor zu gehen, jedoch waren dies zu 90 % nur Wiederholungen, die im Bordfernsehen übertragen wurden. 

Abends setzten wir uns daran die Singapur Arrival Card für die Einreise am 31.12.24 auszufüllen. Die dafür benötigte Internetseite wird vom Schiff kostenfrei freigeschalten. Für Passagiere die dafür Unterstützung benötigten, gab es zwei Termine mit dem Guest Service. 

Im Theater fand Patrizia Morescos letzte Show „Bissfest“ statt. Wir haben wieder viel gelacht und waren traurig, dass sie bei der nächsten Reise nicht mit an Bord war.
 

 
30.12.2024: Seetag nach Singapur
27°C – wolkig - 43 km/h Wind – 30% Regenwahrscheinlichkeit

Das Wetter wurde immer besser, genau wie mein Gesundheitszustand. Den Tag verbrachten wir wieder auf dem Pooldeck. 

Wer jedoch an so einem Seetag etwas unternehmen möchte, für den wird vom Schiff jede Menge angeboten. So gab es den „Beauty Workshop“, „Artisan Brot backen“ oder für Familien die Kinderdisco. Der Kapitän erzählte in seinem Vortrag „ANNY von Hamburg – Das ist mein Schiff“ von der Restaurierung seines historischen Gaffelschoners. 

Abends gab es im Atlantik und Anckelmannsplatz das beliebte Käsebuffet. Um 19:30 Uhr fand das letzte Mal Bingo für die Reise statt, der Jackpot betrug über 1.000 €.


Da die Crew-Show zu einer der beliebtesten Shows gehört, gingen wir pünktlich um 21:00 Uhr ins Theater, um uns einen guten Platz zu sichern. Die Highlights waren auf jeden Fall das Handtuchtiere falten vom Housekeeping und das Märchen Aschenputtel, das von den Ausflugsexperten aufgeführt wurde. 




31.12.2024: Singapur
29°C – wechselhaft - 12 km/h Wind – 75% Regenwahrscheinlichkeit

Den letzten Tag im Jahr verbrachten wir bis 20:00 Uhr auf See um die letzten Seemeilen nach Singapur zu fahren. Für den Seetag hatte das Schiff wieder für einige Programmpunkte gesorgt. So konnte man morgens einen Vortrag der Lektorin besuchen. Dort erzählte sie was in Singapur für Silvester geplant war. Wo man das Feuerwerk am besten sehen konnte oder einen Cocktail um Mitternacht trinken könnte. 
 

 
Am Nachmittag fand der „Spezial Hoteltalk – der TUI Cruise Jahresrückblick“ statt. 

Nach dem Abendessen, welches wir im Gegensatz zu Weihnachten, in Ruhe an einem schön gedeckten Tisch, einnehmen konnten, schauten wir uns das Einlaufen in Singapur an. Während wir zwei Wochen zuvor an der Pierseite mit Blick auf „Sentosa Island“ angelegt hatten, legten wir dieses Mal auf der anderen Seite an. Wir hatten sogar das Glück, dass wir von unserer Kabine aus, das Feuerwerk sehen würden. Auf der anderen Seite lag bereits die AIDA Stella. 
Einige Passagiere machten sich auf den Weg um Silvester in Singapur zu verbringen. Dort findet jedes Jahr eine große Countdown Show zu Füßen des Marina Bay Sands statt. Da bis zu 300.000 Besucher erwartet wurden, blieben wir lieber auf dem Schiff.



Um 21:00 Uhr startete die Party auf dem Pooldeck mit Gesang, Tanz und Akrobatik. Die letzten Male gab es um 00:00 Uhr ein Buffet im Anckelmannsplatz. Dieses Mal waren für 23:00 Uhr diverse Buffet auf dem Pooldeck angekündigt. So gab es Buffets mit Wurst, Käse, Fisch und Nachtisch. 



 
Da es auf dem Pooldeck immer voller wurde, richteten wir uns einen Teller mit Schinken und Nachtisch und verzogen uns auf unsere Kabine. Von dort hatten wir einen tollen Blick auf die Marina und konnten das Feuerwerk in Ruhe anschauen. Was das Feuerwerk betrifft, hatte ich tatsächlich für so eine Metropole mehr erwartet. Aber von mir aus muss gar kein Feuerwerk stattfinden.
 
 

Die Nacht war relativ ruhig, nur hin und wieder hörte man Sirenen und Musik von Landseite.


01.01.2025: Singapur
30°C – wolkig - 9 km/h Wind – 60% Regenwahrscheinlichkeit

Wir hatten für den Vormittag einen Besuch im Gardens by the Bay geplant. Da die Strecke gerade einmal 2,4 Kilometer lang ist, wollten wir diese zu Fuß bewältigen. Auf der kurzen Strecke zwischen Kreuzfahrtterminal und Metrohaltestelle „Marina South Pier“ befindet sich eine Grünfläche zwischen Fußweg und Meer. Dort wird gerne von den meist indischen Bewohnern gepicknickt. Der dabei produzierte Müll wird manchmal einfach „vergessen“. Aber an diesem Tag waren wir geschockt, überall lagen Speisereste und Verpackungen von Getränken und Essen. Jetzt sah man erst wie wild dort am vergangenen Abend Silvester gefeiert wurde. 
Im sonst so sauberen Singapur, ein eher seltenes Bild. In Singapur kann man mit einer Geldstrafe bis zu 1.000 Dollar geahndet werden, wenn man Müll achtlos wegwirft. Genauso ist es verboten herumzulungern. Darum traf uns an der Metrohaltestelle der nächste Schock, dort saßen ungefähr 50 Inder auf dem Boden und produzierten neuen Müll mit mitgebrachte Speisen. 

Zum Glück war der Rest von der Strecke relativ sauber. Nach ungefähr 30 Minuten erreichten wir den unteren Teil des Gartens. Wir besichtigten zuerst die „Kingfisher Wetlands“ und entdeckten sogar ein paar Schildkröten. 
 
 


Im Anschluss fing es an zu regnen, sodass wir erst einmal unterstehen mussten. Zum Glück war es warm und hört bald wieder auf. Durch die hohe Temperatur herrschten allerdings eine hohe Luftfeuchtigkeit und die nassgewordene Kleidung klebte geradezu am Körper.  

Wir machten ein paar Fotos von den Supertrees und spazierten durch die einzelnen angelegten Gärten. Obwohl Weihnachten bereits vorbei war, war der Garten noch weihnachtlich dekoriert. Es gab einen extra Weihnachtsgarten, an dem man abends gegen Eintritt Shows ansehen oder mit einem Bähnchen fahren konnte. 



   

Gerade als wir an den noch geschlossenen Ständen für den Weihnachtsmarkt vorbeikamen, fing es wieder an zu regnen. Es regnete ca. 30 Minuten am Stück, mal mehr mal weniger, bis es endlich aufhörte. Da wir inzwischen komplett durchnässt waren, machten wir auf den Weg zurück zum Schiff. Zum Glück wartete der nächste Regenschauer bis wir wieder auf der Kabine waren. 
 
 
Dort duschten wir erstmal heiß und gingen Kuchen essen im Anckelmannsplatz. 
 
Auf unserem Bett lag ein Brief, dass wir für den 02.01.25 eine Tageskabine erhalten würden. Als wir zwei Wochen zuvor auf dem Schiff angekommen waren, hatte ich bei der Rezeption um eine Tageskabine für den 18.01.25 angefragt. Da wir individuell angereist waren, hätten wir um 11:00 Uhr das Schiff verlassen müssen. Der Rückflug war für 21:00 Uhr gebucht. Wir hatten keine Lust uns noch stundenlang am Flughafen aufzuhalten. Bei der Rezeption erklärte man mir, dass ich Glück hatte einen Platz auf der Warteliste zu bekommen. Das fand ich schon komisch, dass für vier Wochen später alles ausgebucht sein sollte und fragte extra nochmal nach. 
Wie zu erwarten standen wir trotzdem auf der falschen Liste. Wir gingen erneut zur Rezeption und erhielten kurz darauf einen Anruf von der Bordreiseleitung, dass wir nun auf der richtigen Liste stehen würden.

Vor dem Abendessen spazierten wir über das Pooldeck und sahen, dass im großen Pool das Wasser abgelassen wurde. Den ganzen Abend über machte die Crew den Pool erst trocken und schleifte ihn anschließend ab. Kurz bevor wir zur „Dankeschön & Auf Wiedersehen“ Show gingen, war die Crew damit beschäftigt den Pool zu streichen. 
 
Für die meisten der 2.580 Passagiere war die Reise am nächsten Tag zu Ende. Lediglich 104 Passagiere würden für eine weitere Reise an Bord bleiben. Da die Fahrt der ersten beiden Wochen, zwei Tage vor offiziellem Ferienbeginn gestartet hatten, waren nur 130 Kinder an Bord. Im Verhältnis dazu standen 930 Crew Mitglieder. 


02.01.2025: Singapur
28°C – wechselhaft - 13 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Da wir damit gerechnet hatten, dass es beim Frühstück wie am Abreisetag üblich, turbulent zugehen würde, warteten wir noch mit dem frühstücken. Daher schauten wir erstmal am Pool vorbei, ob dieser schon wieder mit Wasser gefüllt war. Allerdings wurde dort noch immer fleißig gewerkelt. 

Beim Frühstück in Anschluss war es relativ ruhig und fragten uns, ob alle schon abgereist waren. Als die abreisenden Passagiere um 9 Uhr die Kabine verlassen mussten, wurde es schnell voll. Wir hatten das Glück noch ein Bett auf dem Pooldeck zu bekommen. 

Die meisten Flüge Richtung Deutschland gingen erst am Abend, so dass die meisten noch ein paar Stunden an Bord bleiben würden.

Auf dem Pooldeck wurde es merklich voller, da zwischenzeitlich viele neuen Passagiere angekommen waren. Da der Pool noch immer ungefüllt war, gab es für die vielen Menschen keine Ausweichmöglichkeiten. So verzogen wir uns auf unseren Balkon und genossen dort die Ruhe. 

Abends wurde im Theater der Film „Chantal im Märchenland“ gezeigt. Um 21:30 Uhr startet die „Ahoi Singapur“ Party. Eigentlich war geplant, dass wir um Mitternacht ablegen sollten, jedoch waren einige Flieger verspätet, sodass das Ablegen gegen 02:00 Uhr stattfand.

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