Fanar Hotel & Recidences Salalah/Oman - Veränderungen zum Vorjahr
Über
den Jahreswechsel 2018/2019 verbrachte ich wieder vier Wochen im
Fanar Hotel & Recidences in Salalah im Oman.
Die
Anreise:
Leider
gab es dieses Jahr keinen Charterflug von FTI und Eurowings.
Daher
startete unsere Reise dieses Jahr um 21:45 Uhr ab München mit Oman
Air. Der erste Teil des Fluges verbrachten wir in einem Airbus
330 mit 2-4-2 Sitzplätzen. Nach ca. 6 Stunden Flugzeit erreichten
wir gegen 7:00 Uhr Muskat die Hauptstadt des Omans.
Das
Visum hatten wir dieses Mal bereits online beantragt. Die 1,5 Stunden
Umsteigezeit vergingen recht schnell. Die Schlangen für die Visa-
und Sicherheitskontrollen waren für Inlandsflüge sehr kurz. Für
den Weiterflug nach Salalah hatte Oman Air eine Boeing 747 mit
3-3 Sitzplätzen eingesetzt. Auf diesem Flug waren 80 % Einheimische
unterwegs.
Im
Hotel angekommen konnten wir gleich einchecken, leider war unser
angefragtes Zimmer in Haus 8 erst am nächsten Tag frei. Sodass wir
für eine Nacht in der zweiten Etage in Haus 7 untergebracht wurden.
Uns erwartete Blumendeko und ein Obstkorb auf dem Zimmer. Zudem
hatten wir zwei reservierte Strandliegen im Premium Bereich. Eine
sehr zuvorkommende Geste des Hotels.
Das
Hotel und die Anlage:
Da
ich bereits einen Bericht über die Anlage verfasst habe, würde ich
dieses Mal gerne auf die Neuerungen bzw. Veränderung im Vergleich
zum Vorjahr eingehen.
Die
größte Neuerung ist das Mitte Dezember neueröffnete Nebengebäude.
Hier werden in ungefähr 200 neuen Zimmern Hotelgäste untergebracht.
Im Erdgeschoss befindet sich das neue Buffet-Restaurant Sindbad.
Es wird hier ähnlich wie im Hauptrestaurant Themenabende geben,
allerdings sehr asiatisch angehaucht. Uns hat das Restaurant sehr gut
gefallen. Wir waren seit der Eröffnung jeden Abend dort essen, da
uns das Ambiente besser gefallen hat. Hintern dem Gebäude befindet
sich ein Pool mit Poolbar. Das Gebäude hat sowohl Zimmer mit Blick
auf den Parkplatz, bzw. die Marina; als auch auf den Pool und damit
Landseite. Zwischen Pool und Land fließt noch der angrenzende Fluss.
Die
Animation der italienischen Gäste ist vom Anfang von Beach Nr. 1
zum Ende von Beach Nr. 1 umgezogen. Wir fanden es etwas
schade, da wir genau diesen Platz das Jahr zuvor als unseren Platz
entdeckt hatten. Da es dort angenehm ruhig ist. Somit mussten wir uns
einen neuen Platz suchen, aber mit drei sehr langen Stränden ist das
kein Problem.
An
Beach Nr. 3 wurden die Strandliegen aufgestockt und ganz am
Ende befindet sich nun der Premiumbereich mit Liegen und Cabanas.
Zudem gibt es eine eigene Bar nur für Premiumgäste.
Eine
weitere große Neuerung ist die Zansibar-Bar vor dem
Strandrestaurant Breakers. Die Bar hatte gegen Weihnachten das
erste Mal geöffnet. Für Gäste die im Hauptgebäude untergebracht
waren, war es abends auf Grund der angrenzenden Poolbar recht laut.
Die Poolbar hatte abends weiterhin geöffnet, allerdings wurde die
Live-Musik an die Zansibar verlegt. In den ersten Abenden war
auch die Minidisco in der Zansibar.
Der
Streichelzoo hat einige neue Bewohner und zum Glück wurden auch die
neuen Gehege sicherer gebaut. Die alten Gehege sind leider immer noch
nicht wirklich sicher vor Füchsen. Zu den neuen Bewohnern gehören
zwei Ziegen die inzwischen Nachwuchs bekommen haben. Hier konnte man
über die Facebook-Seite des Hotels Namensvorschläge abgeben. Des
Weiteren kamen während unseren Aufenthaltes zwei Schafe, das Pony
Ruthy sowie 17 Meerschweinchen hinzu. Drei der Meerschweinchen waren
hochträchtig, sodass sich diese in den ersten drei Tagen auf 22
Schweinchen erhöhten.
Auf
dem Pony wird auch Kinderreiten für 1,5 Rial angeboten. Leider
besteht im Oman nicht so ein Verständnis für Tiere wie es im
europäischen und besonders im deutschen Raum üblich ist. So konnten
wir beobachten, dass die sogenannten Nutztiere wie Hühner, Schafe
oder Ziegen sehr gut gefüttert wurden. Während bei den Kaninchen
und Meerschweinchen z.B. die Wasserschüsseln total verdreckt oder
auch mal leer waren. Ich persönlich habe dafür kein Verständnis
und habe das eine oder andere Mal selber Wasser besorgt. Die
Kaninchen haben das große Glück, dass sie nicht in einem Gehege
sitzen und dadurch das Gras welches um den Streichelzoo wächst,
fressen können. Die Meerschweinchen sind leider in ihrem Gehege
gefangen und auf eine regelmäßige Fütterung angewiesen. Die Tiere
freuen sich daher immer wenn man ihnen mal einen Apfel oder anderes
Obst, Gemüse und Salat vorbei bringt. Über etwas Heu würden sie
sich besonders freuen. Die Kaninchen sind gut im Betteln und holen
sich ihr Futter gern von der Hand.
Im
Fernsehen lief als einziger deutscher Sender dieses Jahr nur Vox. Im
Vergleich zu ZDF im Vorjahr keine Verbesserung, da es auf diesem
Sender keine Nachrichtensendungen gibt. Wenn man die Nachrichten
nicht über das Handy oder über die englischsprachigen
Nachrichtensender anschaut, bleibt man den ganzen Urlaub über,
unwissend was in der Welt passiert.
Wir
waren auch dieses Jahr wieder im Hotelgarten. Es wurde wie im Vorjahr
ein Frühstücksbuffet angeboten. Der Garten hat sich sehr vergrößert
und wir konnten so manches Gemüse wie Gurken, Rüben und
Süßkartoffeln ernten. Da wir mit unserer Ernte natürlich nichts
anfangen konnten, haben wir es an die Tiere im Streichelzoo
verfüttert.
Leider
wurde die Tour durch die Küche während unseres Aufenthaltes nicht
angeboten.
Das
Laternenfest fand dieses Mal leider erst um 23:30 Uhr statt, das war
uns definitiv zu spät. Das Drachensteigen haben wir entweder
verpasst oder
Neu
war allerdings das Hawana Fiesta. Jeden Donnerstag findet auf
der Marina ein Fest statt. Das Fest wird von allen drei Hotels und
den Geschäften der Marina veranstaltet. Das Fanar
veranstaltet eine Minidisco und die anschließende Show mit Bauchtanz
und Animation. Für die Hotelgäste vom Fanar und Juweira
Boutique Hotel gibt es einen abgegrenzten Bereich. Hier werden
Getränke und Döner angeboten. Der Bereich muss abgegrenzt sein, da
die Gesetze für den Alkoholausschank im Oman sehr streng sind. Der
General Manager Memet hat uns erklärt, dass für jede Bar eine
eigene Genehmigung beantragt werden muss.
Zu
dem Fest kommen natürlich auch viele einheimische Gäste, zumal am
nächsten Tag für sie „Sonntag“ ist.
Einmal
im Monat findet auf der Marina ein besonderes Dine-Around statt.
Leider fand der angekündigte Termin am 03.01. nicht statt und zu
Hause stellen wir leider fest, dass es zwei Tage nach unserer Abreise
nachgeholt wurde. Das war natürlich sehr enttäuschend.
Das
Hotel bietet immer noch das Dine-Around-Konzept an. Somit konnte man
1x wöchentlich in den beiden anderen Hotels Rotana Salalah
und Juweira Boutique essen. Wir haben mehrere Male im Juweira
Boutique Hotel gespeist. Zu empfehlen ist hier der internationale
Tag mit Asiatischer Ecke am Donnerstag.
Besonders
toll ist immer noch der Service was die Snacks zwischen den
Mahlzeiten angeht.
An
den Stränden gibt es immer noch den Obstwagen mit Melonenscheiben
und Gurkenwasser. An manchen Tagen verteilt ein Angestellter
eisgekühlten Tücher oder die Sonnenbrillen werden geputzt.
Ab
16 Uhr kann man an der Poolbar frittierte Quark-Bällchen,
Baumstriezel
und
eine Art Yufka genießen.
Gegen
17 Uhr gibt es jetzt einen Eiswagen mit verschiedenen Eissorten und
Toppings sowie Säfte.
Am
Beach Nr. 3 kommt gegen 15:30 Uhr ein Pizza-Lieferservice
vorbei, der Pizza-Stücke verteilt.









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