Fanar Hotel & Recidences Salalah/Oman - Veränderungen zum Vorjahr 2019
Wie
die vergangenen Jahre verbrachte ich wieder den Jahreswechsel für
insgesamt vier Wochen im Fanar
Hotel & Recidences in
Salalah im Oman.
Die
Anreise:
Leider
wurde der Direktflug von Deutschland nach Salalah auch in diesem Jahr
nicht wieder angeboten.
Nachdem
wir letztes Jahr mit Oman
Air von München
über Muskat geflogen sind, wollten wir dieses Jahr die Verbindung
mit Emirates
über Dubai testen.
Der
Flug startete um 14:30 Uhr mit einem A380 ab Frankfurt.
Kurz
vor Mitternacht landeten wir in Dubai. Wir hatten ca. zwei Stunden
Umsteigezeit, durch die enorme Größe des Flughafens ging die Zeit
schnell vorbei. Wir mussten den halben Flughafen durchqueren, um den
Schalter von Flydubai
– einer Tochtergesellschaft von Emirates
zu erreichen.
Der
zweite Teil des Fluges war mit 80% Arabern besetzt. Der Start
verzögerte sich leicht, da die Araber nicht fähig waren, sich auf
die ihnen zugewiesenen Plätze zu setzen. Sondern einfach ganze
Reihen in Beschlag nehmen und dann mühevoll von den Stewardessen
umgesetzt werden müssen. Dass man Sitzplätze für Koffer buchen
kann, habe ich das erste Mal erlebt.
Das
Visum hatten wir auch dieses Mal bereits online beantragt.
Im
Hotel angekommen konnten wir gleich einchecken, wir bekamen wie per
Mail angefragt ein Zimmer in Haus 8. Dieses Zimmer war mit Balkon in
Richtung Haupthaus und Parkplatz. Nach drei Tagen wechselten wir aber
das Zimmer. Der Grund war zum einen die unzähligen Vögel die jeden
Morgen bei Sonnenaufgang auf dem Parkplatz einen Höllenlärm
veranstalteten. Sowie ein Gebläse, dessen Geräuschkulisse direkt
auf unseren Balkon gerichtet war. Auf dem Parkplatz war diese Lüftung
nicht so laut zu hören, aber durch die offene Balkontüre war im
Zimmer die ganze Nacht ein Brummen zu hören.
Unser
neues Zimmer war mit direktem Meerblick. In den Zimmern selbst hat
sich nicht viel geändert. Anstelle von kleinen Kosmetikartikeln wie
Duschgel-Tuben, wurden große Spender mit Duschgel/Shampoo und
Conditioner sowie Bodylotion zur Verfügung
gestellt.
Das
Hotel und die Anlage:
Da
kein weiteres Gebäude mit Hotelzimmern gebaut wurde, hat sich in
diesem Jahr nicht viel verändert.
Die
wohl größte Veränderung wird das Mövenpick
Hotel sein, das
nach Beach Nr. 3
bzw. hinter dem Hotel gebaut wird. Die Eröffnung ist für das vierte
Quartal 2021 geplant.
Der
Premiumbereich ist vom Ende von Beach
Nr. 3 an das
Ende von Beach
Nr. 2 gezogen.
Zusätzlich zur Bar, wurde ein überdachter Bereich mit Sitzplätzen
gebaut. Belegt war der Bereich eigentlich nur während der
Ferienzeit, aber selbst da gab es noch freie Plätze. Ich persönlich
finde es sinnvoller, wenn es einen Bereich nur für Erwachsenen geben
würde.
Die
Kosten für die Buchung des Premiumpakets lohnen sich in meinen Augen
nicht, da man im Vergleich zu anderen Hotels, die solche Leistungen
anbieten, nicht genug Vorteile gegenüber dem „Normal“-Reisenden
bestehen.
Die
Leistungen sind beispielsweise:
-
Privattransfer vom/zum Flughafen
-
schneller Check-In
-
Zimmer mit Meerblick
-
Obstkorb mit Pralinen
-
eigener Strandbereich mit Strandbetten und Butler Service
-
Premium Strandhandtücher
-
spezielle Cocktails, Markenspirituosen sowie Sekt
-
romantisches Dinner am Strand
-
50% Ermäßigung auf Spa-Anwendungen
-
spezielles VIP Restaurant nur für Premiumgäste im Aubergine
Restaurant
-
40 GB High Speed Wlan
-
Füllung der Minibar mit Wasser, Bier, Soft Drinks und Erdnüssen
Im
Streichelzoo wurde ein klein wenig umgebaut, so hat das Pony zwei
Artgenossen und einen größeren Platz bekommen. Als Nachbar der
Ponys ist ein junges Kamel eingezogen, leider ganz alleine.
Bei
den Ziegen gab es dieses Jahr doppelten Nachwuchs.
Die
Meerschweinchen sind immer noch in dem kleinen Gehege untergebracht
und haben sich locker verdreifacht. Sie führen immer noch ein
trauriges Leben und besonders während den ersten Tagen mussten wir
den damaligen Tierpfleger bitten, den Schweinchen Wasser zu geben,
wenn die Schüssel leer war. Er versuchte uns zu erklären, dass er
das Wasser nach Uhrzeiten gibt. Wenn die Wasserschüssel um 9 Uhr
leer ist, müssten sie eben bis 13 Uhr warten. Wie im Vorjahr haben
wir mit Obst und Gemüse zu gefüttert und unzählige Male die
Wasserschüssel aufgefüllt, worüber sie sich sehr freuten. Der
nächste Pfleger hatte seine Arbeit besser erledigt, auch wenn er
seltsamerweise Angst vor den Meerschweinchen hatte.
Während unseres Aufenthalts wurde drei Mal die Garten-Tour angeboten. Der Garten hat sich nochmal um ein ganzes Stück vergrößert und ist nun auch das Zuhause der Hündin Bianca und einer Katze.
Das
Laternenfest fand dieses Mal nicht statt, was ich aber nicht so
schlimm finde. Die Laternen liegen am nächsten Tag überall in der
Natur. Das Drachensteigen wurde angekündigt, fand aber nicht statt
genauso wie das Colour-Fest.
Die
Hawana Fiesta
findet noch
immer jeden Donnerstag, bzw. ab 2020 samstags statt. Dieses Mal
hatten wir sogar Glück, dass das Hawana
Fiesta Dine Around stattfand.
Auf
der gesamten Länge der Marina wurde von jedem Hotel ein Buffet
aufgebaut. Es war ein tolles Ereignis, welches wir endlich miterleben
durften.
Die
Show an den Fiesta-Tagen, war leider nicht mehr so gut wie im
Vorjahr. Außer der Minidisco und dem Hotelsänger, trat nur noch
eine Band auf.
Die
Bauchtänzerin trat nur an Weihnachten auf, das dieses Mal ähnlich
wie das Hawana
Fiesta in der
Marina stattfand. Das Animationsteam führte ein paar Tänze zu
Weihnachtsmusik auf und der Weihnachtsmann kam auf dem Kamel. Das
Weihnachtsfest in der Marina hat uns sehr gut gefallen.
Wir hätten
es schöner gefunden, wenn man Silvester dort gefeiert hätte. Wobei
es dieses Jahr mit dem Teppich auf dem Sand besser geklappt hat.
Das
Dine-Around mit dem Rotana
Salalah und
Juweira Boutique
Hotel wird immer
noch angeboten. Dieses Jahr waren wir zweimal im Juweira
Boutique Hotel
essen, leider empfanden wir es nicht mehr so gut wie im letzten Jahr.
Jeden
Vormittag kommt noch immer der Obstwagen an den Strand und am
Nachmittag das Pizza-Lieferfahrrad. Zusätzlich zu den
Quark-Bällchen, Baumstriezel und Yufka gibt es jetzt noch Churros am
Nachmittag an der Poolbar. Anschließend fährt der Eiswagen durch
die Anlage.
Schade
ist, dass die Kleinigkeiten wie der Brillenputz-Service oder die
eisgekülten Tücher nachgelassen haben. Die Tücher
wurden in vier Wochen nur zweimal verteilt und die Sonnenbrille nur
einmal geputzt.
Sehr weit fortgeschritten ist der
Bau der Wohnungen und Häuser in der Hawana
Salalah Anlage.
Es macht allerdings nicht den Anschein, als wären schon viele
Wohnungen verkauft. Obwohl die Preise wirklich sehr günstig sind.












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