Mein Schiff 6 - Asien im Februar 2020 Teil 1

Teil 1

Tag 1 Frankfurt – Singapur:

Am 15.02.2020 war es endlich soweit, unsere Reise nach Singapur startete. Die Zeit bis zum Abflug verbrachten wir in der Emirates Lounge am Frankfurter Flughafen. Das Essen war gut, nur die Möblierung war schon etwas in die Jahre gekommen.




 Für den ersten Teil des Fluges, ging es mit einem A380 nach Dubai. Die sechs Stunden Flugzeit vergingen durch das Entertainment an Bord wie im Fluge und auch ein paar Stunden Schlaf waren durch die bequemen Sitze, die zu Schlafbetten umfunktioniert werden konnten auch möglich. Ein kurzer Besuch in der bordeigenen Bar durfte natürlich nicht fehlen. 




Um 23:45 Uhr Ortszeit landeten wir in Dubai. Dort hatten wir nur knapp ein Stunde Aufenthalt und der Weg zum Gate war relativ lang. So schauten wir nur kurz in der Emirates Lounge vorbei und mussten schon zum Boarding. 


Diese Strecke flog eine 777, hier war der Unterschied zum A380 schon deutlich. Viel weniger Stauraum und die Maschine ruckelte beim Start deutlich. Wir waren aber sehr müde, sodass wir uns die Matratzen aufs Bett legen ließen und schlafen konnten. 



Um 12 Uhr landeten wir in Singapur, dort mussten wir zuerst die Einreiseformulare ausfüllen und durch die Immigration. Während wir auf einen freien Schalter warteten, rief der Chauffeur an und schickte schließlich eine Nachricht, wo er warten würde. 


Nach der Immigration suchten wir das Gepäckband, wo unsere Koffer zeitgleich mit uns eintrafen. Wie versprochen wartete der Chauffeur genau hinter der Glasfront des Gepäckbandes. Er nahm uns die Koffer ab und führte uns zu seinem Auto. Auf uns wartet ein riesiger Van, in dem locker noch Platz für vier weitere Fahrgäste war.

Nach 15 minütiger Fahrt erreichten wir das Hotel Marina Bay Sands. Hier mussten wir durch eine Wärmebildkamera laufen, wo man mich gleich anhielt und noch mal extra Fieber messte. Dadurch dass in Deutschland kalt war und ich im Flieger immer friere, hatte ich eine Thermoleggins an. Diese brachte mich bei 28 Grad Außentemperatur zum Schwitzen und zeigte auf der Wärmebildkamera erhöhte Temperatur an. Beim Fiebermessen erkannte die Security aber, dass ich einfach nur schwitzte, weil ich zu warm gekleidet war und so konnte ich ohne Probleme einchecken.

Das Einchecken verlief schnell und ohne Probleme. Wir bekamen gleich etwas zu trinken und die Dame, die uns eincheckte, gab uns ein anderes Zimmer, da unser eigentlich gebuchtes noch nicht frei war und sie uns nach der langen Anreise nicht warten lassen wollte.

Wir hatten das Zimmer 2327 im 3. Tower bekommen. Wir hatten wegen des vorhandenen Balkons ein Zimmer mit Gartenblick gebucht, obwohl die Zimmer mit Cityblick begehrter waren. Das Zimmer 2327 war ein Eckzimmer mit einem Fenster im Bad, dadurch hatten wir auch einen Cityblick zusätzlich zum Balkon. 





Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, fuhren wir wieder ins Erdgeschoss und gingen über den direkten Zugang unter dem Hotel zur angrenzenden Mall The Shoppes at Marina Bay Sands. Ich wollte für die Tage in Singapur Geld abheben. Wir schlenderten noch bis 14 Uhr durch die Mall.
Bei der Buchung eines Clubzimmers sind außer dem Frühstück im Restaurant Club 55, noch von 14 - 16 Uhr Nachmittagstee und von 17 – 19 Uhr Häppchen und Getränke inklusive. Ebenfalls kostenlos war das Internet, die Reinigung eines Wäschestücks pro Tag und Anrufe innerhalb von Singapur.

Wir fuhren mit dem Aufzug bis zum 57. Stockwerk um uns den 146 Meter langen Infinity-Pool anzuschauen. Der Blick über die Dächer Singapurs war unbeschreiblich und der Pool war entgegen unseren Erwartungen nicht überfüllt, sodass wir sogar einen Platz bekommen hätten. 


Aber da wir eigentlich zum Nachmittagstee wollten, hielten wir uns nicht lange beim Pool auf und fuhren runter zum 55. Stockwerk. Dort befindet sich der Club 55, ein exklusives Restaurant für Clubzimmer und Suitengäste. Das Restaurant hat auf beiden Seiten des Towers verglaste Fronten, so dass man mit Blick auf die Stadt oder den Garten sitzen kann. Nach einer kurzen und freundlichen Anmeldung mit Zimmernummer an der Rezeption des Restaurants wurden wir zu einem Fensterplatz mit Blick auf den Garten geführt. Am nächsten Tag wurden wir wieder sehr freundlich begrüßt, die Damen an der Rezeption wussten bereits unsere Zimmernummer und Namen auswendig.

Neben Obst und Nachtisch gab es auch kleine Speisen wie Sandwich oder kleine Gerichte wie Schälchen mit überbackenem Brokkoli oder Quiche. Nach einer Stärkung machten wir uns auf den Weg in den Gardens by the bays. Dort besichtigen wir die Supertrees und ließen uns durch einige der angelegten Themengärten treiben. 



Gegen 18 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Wir aßen noch im Hotelrestaurant zu Abend. Das Abendessen im Club 55 war leider nicht so abwechslungsreich und wir taten uns schwer etwas Essbares zu finden. Wir trauten uns auch nicht alles zu essen, da es z.B. auch Gerichte gab die mit Mehlwürmern garniert waren. Während es zum Nachmittagstee nur alkoholfreie Getränke gab, waren zum Abendessen auch alkoholische Getränke inklusive. 



Durch die Zeitumstellung und die lange Anreise waren wir zu erledigt um nochmal das Hotel zu verlassen und schauten uns die Show im Gardens by the bay vom Balkon aus an.


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