Mein Schiff 6 - Asien im Februar 2020 Teil 3
Teil 3
Die Kreuzfahrt:
Tag 1 – Singapur Einschiffung:
Heute war es endlich soweit. Wir waren
da und das Schiff ebenfalls. Wir hatten die Tage über immer wieder
die Nachrichten verfolgt und immer mehr Schiffe wurden zum Abbrechen
der Reise gezwungen, da die Häfen sie nicht mehr anlegen ließen.
Schon von zu Hause aus erfuhren wir dass die Aida Stella ihre
Reise abbrechen musste und alle Passagiere nach Hause geschickt
hatte. Daher rechneten wir eigentlich jederzeit damit, dass die Reise
abgesagt werden würde.
Doch um es schon einmal vorweg zu
sagen, es fand alles zu 100% wie geplant statt, jeder Hafen, jeder
Ausflug einfach alles war so wie es geplant war.
Nachdem Frühstück packten wir unsere
Koffer. Das Hotelzimmer musste bis
11 Uhr verlassen werden. Da wir uns das
Geld für einen Early-Check-In am Schiff (25,- Euro pro Person)
sparen wollten, konnten wir erst um 13 Uhr im Schiff einchecken. Da
wir dadurch zwei Stunden Zeit hatten um zum Hafen zu gelangen,
entschlossen wir uns mit der U-Bahn zu fahren. Die Fahrt kostete 1,80
Euro pro Person. Die Fahrkarten bis zur Endhaltestelle Marina
South Pier kauften wir am Automaten an der Haltestelle Bayfront,
diese befindet sich direkt unter der Mall. Das U-Bahn System in
Singapur ist relativ einfach, da es nur sechs Linien gibt. Wir fuhren
zuerst eine Station mit der orangefarbigen Linie zur Haltestelle
Marina Bay um dort in die rote Linie umzusteigen. Von dort war
es nur eine Haltestelle bis zum Endpunkt der Linie und unserer
Ausstiegshaltstelle. Von der Haltestelle sind es noch ca. 600 Meter
Fußweg bis zum Hafenterminal. Der Weg ist zwar im Freien aber
größtenteils überdacht und rundherum nur grüne Wiese.
Im Terminal angekommen, konnten wir im
Erdgeschoss gleich unsere Koffer abgeben. Im Obergeschoss befinden
sich ein paar kleine Geschäfte und Bankautomaten. Da wir so schnell
mit der U-Bahn waren, mussten wir noch eine Stunde warten bis wir
einchecken durften. Man musste sich Kopien von den Pässen anfertigen
lassen, da die Ausweise während der Reise an der Rezeption
hinterlegt werden und von den Behörden der jeweiligen Länder an
Bord gestempelt werden.
Um 13 Uhr durften wir endlich
einchecken. Da wir von zu Hause bereits Online-Check-in durchgeführt
hatten, ging alles ganz schnell und nach nur fünf Minuten waren wir
schon auf dem Schiff. Vom Terminal bis zum Betreten des Schiffs,
mussten wir dreimal unsere Hände desinfizieren. Das sollte uns nun
bei jedem Landgang verfolgen, aber lieber zu viel desinfiziert als zu
wenig.
Unsere Kabine war bereits bezugsfertig,
sodass wir gleich unsere Taschen auspackten. Die Koffer standen kurz
darauf vor der Kabine. Die Kabine 6104 befand sich direkt über dem
Außenbereich des Tag und Nacht Bistros. Eine
Sichteinschränkung war aber nicht vorhanden. Sonst war die Kabine
wie alle unseren bisherigen Balkonkabinen auf Mein Schiff
eingerichtet.
Da wir Singapur bereits die letzten drei Tage ausgiebig besichtigt hatten, wollten wir die beiden Hafentage in Singapur nutzen und auf dem verlassenen Schiff entspannen. Nachdem Abendessen im Ankelmannsplatz schauten wir uns noch die Show im Gardens by the Bay vom Schiff aus an.
Danach tranken wir endlich unser heißersehnten Cocktail White Russian und spielten Karten in der Lumas Bar.
Tag 2 – Singapur:
Da wir Singapur bereits die letzten drei Tage ausgiebig besichtigt hatten, wollten wir die beiden Hafentage in Singapur nutzen und auf dem verlassenen Schiff entspannen. Nachdem Abendessen im Ankelmannsplatz schauten wir uns noch die Show im Gardens by the Bay vom Schiff aus an.
Danach tranken wir endlich unser heißersehnten Cocktail White Russian und spielten Karten in der Lumas Bar.
Nachdem Frühstück verließen wir kurz
das Schiff um ein paar Außenaufnahmen zu machen und im Terminal das
freie Internet zu nutzen. Wir entspannten den ganzen Tag in der Sonne
und unterbrachen dies nur für ein Mittagessen im Tag und Nacht
Bistro und ein Eis an der Eisbar.
Da die Seenotrettungsübung für 18:15
Uhr angekündigt war, aßen wir schon sehr früh zu Abend. Wir holten
uns einen Döner mit Pommes am Bosporos Grill und pünktlich
zum Ablegen standen wir wie alle anderen Passagiere an der Reling.
Genau in dem Moment fing es an zu regnen. Wir hatten die vier Tage so
gutes Wetter gehabt und kaum verlassen wir Singapur, regnet es. Da
haben wir wirklich Glück gehabt.
Wir schauten uns noch die kurze Show
des Theater-Ensembles an, bevor wir müde und erschöpft vom vielen
Nichtstun ins Bett fielen.
Tag 3 – Seetag nach Koh Samui:
Da wir den vergangenen Tag mit Ausruhen
genutzt haben, besuchten wir nach dem Frühstück zuerst den Vortrag
der Ausflugscrew zum nächsten Hafen in Koh Samui. Nach dem
Mittagessen den Vortrag des Lektors Marcus Kummerer. Auf
dieser Reise hatten wir mit dem Lektor wirklich Glück. Er erzählte
eine gute Mischung aus Geschichte und Wissenswertes über die
jeweiligen Häfen.
Nachdem Abendessen setzten wir uns wie
jeden Abend in die Lumas Bar. An diesem Tag fand zum ersten
Mal Bingo statt. Wie immer kaufte ich mir ein Los und versuchte mein
Glück und dieses Mal gewann ich tatsächlich zwei Kofferanhänger
und eine Tasse mit Mein Schiff Logo.












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