Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 1

16.12.2024 – 17.12.2024: Anreise nach Singapur
Nach einer Vorübernachtung im Moxy Hotel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Flughafen. Das Moxy Hotel ist wie das Staycity empfehlenswert. Künftig werden wir uns einfach für das günstige am Tag entscheiden. 
 

 
Der Check-In beim Schalter von Emirates war innerhalb von ein paar Minuten erledigt, da außer uns noch keiner am Business Class Schalter anstand. 
Da unser Flug erst um 09:40 Uhr startet, blieb uns noch genügend Zeit um in der Lounge von Emirats zu frühstücken. Es gab neben Kaffee drei verschiedene Säfte, Cornflakes, Obststeller, Jogurts, Wurst- und Käseteller und die typischen warmen Speisen wie Spiegeleier. 
 Im Anschluss machten wir uns auf den Weg zum Gate. Das Boarding verzögerte sich leider etwas, sodass wir erst um 09:20 Uhr in den Flieger steigen konnten.

Auf der Teilstrecke von Frankfurt nach Dubai wurde eine Boeing 777 eingesetzt. Vor dem Start erhielten wir ein kaltes Getränk, ein heißes Tuch, das Amenity Kit sowie die Speisekarte für das Mittagessen. 


Zum Mittagessen gab es eine Auswahl aus je einer Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch. Wir entschieden uns für Traditionelles Mezze, Rindfleisch mit Gnocchi, Bohnen und Karotten und zum Nachtisch Orangen-Schokoladen-Marquise. Dazu gab es noch einen kleinen Beilagensalat und eine Schachtel mit zwei Pralinen. Das Essen war richtig lecker.
Nach sechs Stunden Flugzeit erreichten wir den Flughafen von Dubai. Obwohl wir in Dubai nicht das Terminal wechseln mussten, gingen wir gefühlt mehrere Kilometer bis wir das Gate erreichten. Zum Glück hatten wir noch Zeit um in die Lounge von Emirates zu gehen. Dort aßen wir jedoch nur eine Kleinigkeit zu Abend. 
 
Um 21:15 Uhr startete unser Flieger. Sobald die Anschnallzeichen erloschen waren, ließen wir unsere Sitze zu Betten umfunktionieren und versuchten die Flugzeit von sieben Stunden mit Schlaf zu überbrücken. Zwei Stunden vor der Landung gab es ein leckeres Frühstück, bestehend aus Obst, Jogurt und Backwaren. 
 
 
Nach der Landung mussten wir durch die Immigration. Bei unserem letzten Besuch 2020 waren dies noch Schalter mit Zollbeamten. Damals waren die Schlagen endlos. Dieses Mal war alles kontaktlos an Smart Gates. Nachdem man den Reisepass eingelegt hat, wurde überprüft, ob die Einreise genehmigt werden kann. So wird unteranderem geprüft, ob man die Arrival Card ordnungsgemäß ausgefüllt hat. 

Wir konnten sofort durch die Gates zum Kofferband direkt dahinter. Unser bestellter Chauffeur wartet bereits auf uns und nach nur 25-minütiger Fahrt erreichen wir bereits unser Hotel JEN Orchardgateway. Obwohl es erst 09:00 Uhr war, durften wir bereits einchecken und unser Zimmer beziehen. Wir freuten uns darüber endlich unsere dicke Winterkleidung ausziehen zu dürfen. In Singapur hatte es bereits am Morgen knapp 30 Grad. 

Von der Landung bis zum Bezug des Zimmers hatten wir tatsächlich knapp eine Stunde gebraucht. Das Zimmer ist für die Verhältnisse in Singapur recht groß, allerdings mit einem offenen Bad. Ansonsten war alles vorhanden. Leider ließen sich die Fenster nicht öffnen, aber das ist ebenfalls normal für Singapur.
 


Das Hotel findest sich in der Orchard Road, der Haupteinkaufsstraße in Singapur. So befanden sich jede Menge Geschäfte und Malls in direkter Umgebung. Die Metrohaltestelle Somerset befindet sich direkt neben dem Hotel und fährt ohne Umsteigen zum Kreuzfahrtterminal. 

Nachdem wir uns die Gegend und ein paar der Malls angeschaut hatten, versuchten wir Fahrkarten für den nächsten Tag zu kaufen. Allerdings gab es im Gegensatz zu früher keine Einzelfahrtscheine mehr. Die Bedienung am Schalter sagt uns, dass wir eine Tageskarte oder Guthabenkarte kaufen müssen. Wir entschieden uns für die Guthabenkarte. Die Karte kostet 5 S$ Grundgebühr und 5 S$ Guthaben. 
Allerdings konnte man diese bei ihr nur mit Bargeld bezahlen. Zum Glück hatte ich gerade noch genügend Singapur Dollar, vom letzten Mal dabei.

Wenn man eine Kreditkarte mit sich führt, kann man die Fahrt an dem Durchgang zum Gleis damit bezahlen. Dabei hält man die Kreditkarte sowohl beim Ein- als auch beim Aussteigen an das Gerät. Abgebucht wird dabei lediglich eine kleine Nutzungsgebühr von ein paar Cent sowie den Preis für die Strecke. Allerdings braucht jeder Fahrgast eine eigene Kreditkarte. American Express wird z.B. nicht angenommen. Wir hatten allerdings nur eine Visa und eine American Express dabei.

Nach etwas Recherche konnte ich allerdings herausfinden, dass man ebenso mit Google Pay usw. bezahlen kann. Daraufhin habe ich meine AE-Karte bei Google Pay hinterlegt. Am nächsten Tag wollten wir ausprobieren, ob dies klappt. 

Nachmittags setzten wir uns an unseren Hotelpool auf dem Dach und genossen noch etwas die Sonne. Für ca. eine Stunde mussten wir den Bereich allerdings verlassen, da ein Gewitter angekündigt war. Obwohl es zu Hause sieben Stunden früher war, waren wir abends sehr müde und sind schnell eingeschlafen. 



18.12.2024: Singapur
28°C - wechselhaft - 13 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Bis zum Auschecken um 12 Uhr, verbrachten wir den Morgen wieder am Pool auf dem 19. Stock. Da wir erst um 15:00 Uhr auf dem Schiff einchecken konnten, ließen wir unsere Koffer im Hotel und gingen noch etwas zu Mittag essen. 

An der Metrostation probierten wir aus, ob das Gerät an der Schranke mein Google Pay akzeptieren würde und es hat tatsächlich geklappt. Die Fahrt zur Haltestelle „Marina South Pier“ am Hafen dauerte 12 Minuten. Von dort sind es noch ca. 600 Meter Fußweg zum Terminal. 
 
Am Terminal angekommen mussten wir noch ca. eine Stunde warten bis der Check-In um 15:00 Uhr öffnete. Für 35 € pro Person kann man auch früher an Bord. Aber das war es uns für die kurze Zeit nicht wert. 
Das Einchecken dauerte nur ein paar Minuten und so waren wir bereits um 15:11 Uhr auf der Kabine. Da das Schiff über Nacht in Singapur liegen bleibt, mussten wir erst am nächsten Tag zur Seenotrettungsübung. 
 
 
Um 21:00 Uhr lud uns der Kreuzfahrtdirektor Pascal Tischler noch zur Show „Willkommen auf der Mein Schiff 6“ auf dem Pooldeck ein. Für uns war es die erste Fahrt mit Pascal Tischler. Tatsächlich ist er erst seit Januar 2024 Kreuzfahrtdirektor. Davor war er seit 2022 Entertainment Manager. Man merkt, dass er noch recht neu auf seinem Posten war. Er hat sich beispielsweise bei seinen Durchsagen oft verhaspelt. 

19.12.2024: Singapur
30°C - wechselhaft - 11 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Während die meisten Passagiere an diesem Tag in Singapur unterwegs waren, genossen wir das leere Schiff. Unser einziger Pflichttermin für diesen Tag war die Seenotrettungsübung. Diese war für die Zeit zwischen 15:30 und 17:30 Uhr geplant. 



Um 18:00 Uhr wurden die Motoren angeworfen und die Leinen gelöst, die Kreuzfahrt konnte endlich starten. Auf dem Pooldeck verloste der Kreuzfahrtdirektor und sein Weihnachtsengel den aktuellen Preis aus dem Adventskalender. 

Damit wir uns in Vietnam in der richtigen Zeitzone befanden, wurde nachts die Uhren von 03:00 Uhr auf 02:00 Uhr zurückgestellt. 


20.12.2024: Seetag nach Phy My (Ho-Chi-Minh-Stadt), Vietnam
27°C - wechselhaft - 35 km/h Wind – 70% Regenwahrscheinlichkeit

Tatsächlich war das Wetter schlechter als angekündigt – sehr viel Wind und kälter. Daher verbrachten wir den Tag nicht wie erhofft am Pooldeck in der Sonne, sondern hauptsächlich im Inneren des Schiffes. Um 11:30 Uhr schauten wir uns den Vortrag „Phu My – Mopeds, Mekong und Moneten“ der Lektorin Nadja Münchenhagen an. Der Vortrag, handelte von Ho-Chi-Minh, der Hauptstadt von Vietnam. 2020 hatten wir bereits einen Ausflug nach Ho-Chi-Minh unternommen. Wir fanden keinen weiteren Ausflug der uns zusagte und die 1,5 stündige Fahrt in die Stadt schreckte uns ebenfalls ab. Daher hofften wir in Phy My irgendwas unternehmen zu können und wenn es nur ein nahegelegener Strand oder Supermarkt sein würde. 

Da das Wetter im Laufe des Tages nicht besser wurde, blieben wir hauptsächlich im Inneres des Schiffes und spielten Karten oder lasen. 
 
Um 20:15 Uhr schauten wir uns „Frag mich, frag dich“ im Studio an. Die Conférencier Johanna-Friederike Krüger erklärte uns auf humoristische Art, warum wir „ein Geschäft machen“ oder Japaner gerne singen. Es war sehr lustig und Abschluss sangen wir gemeinsam passend zum Thema „Tell me why“ von den Backstreet Boys. 
 

Im Anschluss sicherten wir uns Plätze im Theater zur „Leinen los – Die Mein Schiff 6 stellt sich vor“. Der finnische Kapitän Jan Rautawaara stellte dabei seine Crew vor. Dabei entdeckten wir auch einen alten Bekannten wieder, Benjamin Witthoff. Mit ihm, damals noch als Kreuzfahrtdirektor, unternahmen wir 2020 unsere erste Fahrt während Corona. Heute ist er als Generalmanager praktisch der Kapitän des Hotelbereiches auf dem Schiff. 



21.12.2024: Phu My (Ho-Chi-Minh-Stadt), Vietnam
28°C – leicht bewölkt - 11 km/h Wind – 5% Regenwahrscheinlichkeit

Nachdem es nachts viele hohen Wellen gab, und wir ordentlich durchgeschaukelt wurden, erreichten wir um 06:30 Uhr den Hafen von Phu My in Vietnam. Während die meisten anderen Passagier sich in Ho-Chi-Minh-Stadt, ehemals Saigon, die Sehenswürdigkeiten wie Pagoden, das Regierungsgebäude oder die Alte Post anschauten, genossen wir endlich die Sonne. 

Phy My ist ein reiner Containerhafen mit jeder Menge Industrie im Umkreis. Der Hafen darf daher nicht zu Fuß verlassen werden. Mit einem Hafenshuttle kann man bis zum Hafenausgang fahren. Von dort aus kann man allerdings nur mit dem Taxi weiterfahren. Vor dem Schiff waren ein paar Stände mit Souvenirs aufgebaut. Diese schauten wir uns an. Fanden jedoch nichts was uns gefallen hatte. 
 
 
Nachdem wir uns um 19:00 Uhr das Ablegen angeschaut hatten, spielten wir beim Bingo mit. Wieder war es knapp, leider reichte es nicht zum Gewinn. 
 

 
Auf dem Pooldeck fand im Anschluss die „Partyhits der 80er, 90er und von Heute“ statt. Als Spezialgäste kam zuerst der Kapitän am Bass auf die Bühne. Nach ein paar Lieder stieß der Generalmanager Benjamin Witthoff dazu.


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