Karibik mit der Mein Schiff 2 über den Jahreswechsel 2025 und 2026 - Teil 4

06.01.26 Philipsburg, St. Maarten

28°C – leichte Schauer – 9 km/h Wind – 70 % Regenwahrscheinlichkeit

Liegezeit: 07:30 bis 22:00 Uhr

Nachdem wir beim letzten Mal bereits zum Strand gelaufen waren, blieben wir den Tag über an Bord.

Abends schauten wir uns die Crew-Show im Theater an. 

 

07.01.26 Basseterre, St. Kitts

26°C – sonnig – 12 km/h Wind – 15 % Regenwahrscheinlichkeit

Liegezeit: 07:30 bis 19:00 Uhr

Nachdem wir schon einige Male auf St. Kitts waren, wollten wir endlich den Ausflug „Mit dem Sugar Train über die Insel“ ausprobieren. Die „St. Kitts Scenic Railway“ ist eine 29 km lange Schmalspurbahn entlang der Küste von St. Kitts. Der Bau startete 1912 und endete 14 Jahre später. Durch die Verlegung der Gleise konnte so ohne viel Aufwand das Zuckerrohr von seinen Plantagen zur Zuckerfabrik in Basseterre gebracht werden.

Seit 2003 fährt die Bahn hauptsächlich Kreuzfahrttouristen auf einem Teil der Strecke.

Der Ausflug findet dreimal am Tag statt und dauert insgesamt drei Stunden. Mit dem Bus geht es zum Startpunkt des Zuges. Am Endpunkt warten schon die nächsten Passagiere, die mit dem Zug wieder zum Startpunkt zurückfahren. Wir hatten den Ausflug morgens gebucht und wurden um 10:00 Uhr mit dem Bus abgeholt. Die Fahrt zum anderen Ende der Insel dauerte ca. 25 Minuten. Auf dem Weg dorthin, spielte unsere Fahrerin bereits ein deutschsprachiges Band ab, in dem wir über die Insel im Allgemeinen informiert wurden. Am Startpunkt angekommen konnte wir die Einfahrt des doppelstöckigen Zuges beobachten. 

 


Danach begann der Kampf um einen Platz auf dem oberen Deck des Zuges zu erhalten. Es wurde gedrückt, geschoben und gemeckert. Wir hatten Glück und erwischten noch einen der letzten Plätze oben. Während man oben einen fast ungehinderten 360-Grad-Blick hat, ist der untere Bereich mit Klimaanlage und fast zwei Meter hohen Fenster ausgestattet. 

 

Während der Fahrt wird man mit kostenlosen Getränken wie Rumpunsch, gefrorenen Daiquiris, Softgetränke oder Fruchtsäften versorgt. Die Informationen kommen von einem deutschsprachigen Band, welches manchmal schwer zu verstehen war, da der Zug nicht gerade leise ist und der Zugführer sehr viel Spaß daran hat, den Zug hupen zu lassen. Der Zug wird von einem Auto begleitet, welches bei Bahnübergängen händisch eine Schranke für die Autofahrer betätigt.




 

Der Zug fährt bis zum Endpunkt, in der Nähe des Flughafens. Dort stiegen wir wieder in Busse um und waren innerhalb kurzer Zeit zurück am Hafen.

Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen, tatsächlich war es mal etwas anders. Mit 109 € ist der Ausflug allerdings nicht gerade günstig. Wir haben bei unseren früheren Aufenthalten auf St. Kitts schon mitbekommen, dass der Ausflug nicht starten konnte, da der Zug kaputt war bzw. mitten auf der Strecke liegen geblieben ist.

Den Rest des Tages ließen wir ruhig angehen. Zum Abendessen gingen wir ausnahmsweise ins Atlantik Mediterran um mal etwas Abwechslung zu haben. Wir bestellten einen Salat, Nudeln mit Bolognese und aus der Kinderkarte Schnitzel mit Reis. 

 






08.01.26 Seetag

27°C – leicht bewölkt – 21 km/h Wind – 10 % Regenwahrscheinlichkeit

Um 10:00 Uhr besuchten wir die „Nautisch-Technische Fragestunde mit dem Kapitän“. Hilke Tjard Mahler erzählt dabei vom letzten Werftaufenhalt der Mein Schiff 2 und allgemeine Informationen zum Schiff. Im Anschluss wurden die Fragen der Zuschauer beantwortet. Es war wieder sehr informativ, aber auch witzig. 



 Am Abend besuchten wir die „Dankeschön & Auf Wiedersehen“ Show auf dem Pooldeck. 

 



09.01.26 La Romana, Dominikanische Republik

28°C – leicht bewölkt – 7 km/h Wind – 10 % Regenwahrscheinlichkeit

Liegezeit: 07:00 bis 22:00 Uhr

Für viele der Passagiere war die Reise an diesem Tag zu Ende und die nächsten Passagiere waren bereits im Landeanflug.

Wir waren kurz im Hafen und schauten nach dem roten Kater, der ließ sich diese Mal allerdings nicht blicken. Den Rest des Tages genossen wir die Sonne.

Abends fand auf dem Pooldeck „Ahoi La Romana“ für die neuen Gäste statt. Wir schauten kurz vorbei, gingen danach allerdings in die Schaubar und hören „Broken Silence“ zu und spielten Karten.


10.01.26 Seetag

28°C – leicht bewölkt – 15 km/h Wind – 10 % Regenwahrscheinlichkeit

Da es für uns bereits zwei Tage später wieder nach Hause gehen würde, verbrachten wir den Tag lesend auf dem Pooldeck.

Abends besuchten wir die Show „Momente, die bleiben“ von Jan Langreder. Jan ist ein Zauberer aus Heidelberg, der bereits seit 2019 auf Kreuzfahrtschiffen auftritt. 


 

Im Theater fand die Show von Terri Green und Toddi Reed statt.


11.01.26 Kingstown, St. Vincent

27°C – leicht bewölkt – 11 km/h Wind – 10 % Regenwahrscheinlichkeit

Liegezeit: 08:00 bis 19:00 Uhr

Nachdem wir den Tag auf dem Pooldeck verbracht hatten, besuchten wir am Abend den Vortrag „Barbados, das traditionsbewusste Klein-England“, der neu aufgestiegenen Lektorin Ingeborg Schneider.

Im Anschluss packten wir unsere Koffer, da es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.


12.01.26 Bridgetown, Barbados

27°C – leicht bewölkt – 24 km/h Wind – 50 % Regenwahrscheinlichkeit

Liegezeit: 07:00 Uhr

Nachdem Frühstück gingen wir zur Einreisekontrolle in das Hafengebäude. Die Einreisekontrolle gilt für alle Passagiere. Wer ein Anreisepaket über TUI Cruise gebucht hat, konnte im Hafengebäude gleichzeitig für seinen Flug einchecken. Am Schalter gibt es allerdings keine Computer. Die Bordkarten liegen bereits fertig ausgedruckt am Schalter. Daher empfiehlt es sich vorab Sitzplätze zu reservieren, wenn man zusammensitzen möchte, da dies nachträglich nicht mehr möglich ist.

Unsere Condor Maschine nach Frankfurt war für 18:45 Uhr geplant. Die Transferbusse fuhren um 15:00 Uhr Richtung Flughafen. Am Flughafen angekommen geht man sofort durch die Sicherheitskontrolle und wartete dann am Gate auf den Abflug.

Da wir Business Class gebucht hatten, durften wir in den Lounge Bereich. Der Lounge Bereich in La Romana war bereits ein Witz, aber das war noch schlimmer. Es gab nicht genügend Sitzgelegenheiten für die vielen Passagiere. An einer Ecke gab es einen großen Kühlschrank, der immerhin eine große Auswahl bot. Daneben gab es einen kleinen Essensbereich mit Muffins, Sandwichs, Chips und Salat. Als einziges warmes Gericht gab es Nudeln.

Um 18:00 Uhr begann das Boarding, im Flieger war es extrem kalt, da die Heizung im vorderen Bereich ausgefallen war. Dieses Mal hatten wir auf zwei Plätze in der Mitte. Gegen 20:00 Uhr wurde das Abendessen serviert.


 

Vor der Landung um 08:50 Uhr gab es noch ein Frühstück. Der Flug verlief problemlos, es war nur sehr kalt.


Fazit:

Die Reise hat uns sehr gut gefallen. Die Inseln waren eine bunte Mischung, wir konnten durch den langen Zeitraum einiges sehen, ohne dass es stressig wurde.

In der Karibik liegen die Schiffe fast immer in der Hauptstadt an, dadurch entstehen keine langen Anfahrten wie beispielsweise in Asien. Dort legt man teilweise in Industriehäfen an und muss erstmal eine Stunde bis in die Stadt fahren. In den Industriehäfen gibt es oftmals nicht mal ein Kreuzfahrtterminal. Zu Fuß kann man dort gar nichts unternehmen.

Da gefällt uns das Fahrtgebiet Karibik besser, da man vieles auf eigene Faust unternehmen kann oder einfach nur einen Spaziergang durch die Stadt unternimmt. Es ist vergleichbar mit den Häfen im Mittelmeer.



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