Mein Schiff 5 - Karibik im Februar 2019 Teil 3
Teil 3:
Tag 7 - Seetag
Den Seetag auf
dem Weg nach Curacao verbrachten wir ganz unspektakulär mit sonnen,
essen, lesen und schlafen. Zum Abendessen gönnten wir uns einen Burger im Tag & Nacht Bistro. Wie jeden Abend tranken wir einen Cocktail
in der Lumas Bar während wir Karten spielten und beim Bingo zusahen.
Tag 8 –
Willemstad, Curacao:
Wir waren
bereits 2017 in Curacao und kannten uns ein bisschen aus. Wir gingen
den Fußweg durch die Renaissance Shopping Mall in die
Innenstadt.
Ich wollte für eine Arbeitskollegin einen Magneten mit
einem Dushi Schriftzug mitnehmen, sodass wir uns auf die Suche
nach einem schönen Magneten machten. Die Einkaufsstraßen von
Willemstad bieten viele kleine Souvenirshops. Den schönsten und
billigsten Magneten fand ich aber in der Basarhalle neben dem
Floating Market. Dort kosten die gleichen Souvenirs nur die Hälfte.
Im Wilhelmina-Park befinden sich zwei übergroße Schriftzüge
CURACAO und DUSHI. Dushi ist ein einheimisches Wort in der
Sprache Papiamento und bedeutet so viel wie entzücken, liebreizend
oder Schatz.
Im Park gibt es auch freies Internet und eine Webcam.
Deshalb machte ich mit meinen Kollegen zu Hause einen Zeitpunkt aus
um ihnen zuzuwinken.
Gerade als wir
uns zurück auf den Weg zum Schiff machen wollten, schloss die
Königin-Emma-Brücke. Die Brücke welche die beiden Ortsteile
Otrabanda und Punda verbindet, besteht aus Pontos,
sodass sie auf der Wasseroberfläche schwimmt und bei Bedarf zur
Seite geschwenkt werden kann. Es ist wirklich ein Spektakel wenn die
167 Meter lange Brücke zur Seite schwenkt.
Von der Mitte der Brücke
hat man eine tolle Sicht auf die Königin-Juliana-Brücke mit
einer Höhe von 56 Metern und vier Fahrstreifen.
Nachdem ein paar
kleine Boote und ein Marineschiff die Marina aufs offene Meer
verlassen hatten, schloss sich die Brücke wieder. Wir warteten noch
bis sich die viele Menschen verteilt hatte. Wenn sich die Brücke
öffnet um Schiffe durchzulassen, fährt eine kostenlose Fähre. Wer
also keine Zeit zu warten hat, bis sich die Brücke wieder schließt,
kann die Fähre benutzen.
Zurück auf dem
Schiff buchten wir kurzfristig für den nächsten Tag einen Ausflug
auf Bonaire.
Tag 9 –
Kralendijk, Bonaire:
Auf unserer
Kreuzfahrt 2017 legten wir bereits an allen drei ABC-Inseln an,
deshalb kannten wir auch Bonaire schon. Nachdem Frühstück
machten wir uns auf den Weg zu einem großen holländischen
Supermarkt, der fußläufig erreichbar ist. Der Supermarkt sieht aus
wie ein typisch deutscher Supermarkt und auch das Sortiment ist
ähnlich dem deutschen. Durch Zufall entdeckte ich dort eine
Postkarte auf der die Mein Schiff 5 abgebildet war.
Direkt an der
Anlegestellt befindet sich der Wilhelmina Park mit kleinen
Souvenirs und frischen Lebensmitteln.
Unser gebuchter
Ausflug Bonaire auf einen Blick startete gegen 12:45 Uhr.
Unsere erste Sehenswürdigkeit sollten die Flamingos im
Naturschutzgebiet Goto See werden. Wir fuhren mit dem Bus am
Meer entlang. Das Meer zeigte sich von seiner schönsten Seite, es
strahlte in einem Türkis, welches es nur in der Karibik gibt. Irgendwann mussten wir die Küstenstraße verlassen und am
Straßenrand gab es nur noch meterhohe Kakteen.
Am Goto See
ist der Ausstieg zum Schutz der Flamingos verboten. Leider waren es
nur ein paar Flamingos die so weit entfernt im Wasser standen, dass
man es auf den Fotos nur schlecht erkennen konnte.
Anschließend
brachte uns der Bus ins Dorf Rincon, der ältesten Siedlung Bonaires.
Dort wurde uns gezeigt wie die Bewohner früher lebten. Im Hof wurde
uns ein Kaktuslikör ausgeschenkt und ich kaufte einen Magneten.
Unser nächsten Halt waren die Salzberge. Früher wurden auf allen
drei ABC-Inseln Salz abgebaut, heute ist dies nur noch auf Bonaire
möglich. Die Salzgewinnung ist ein natürlicher Prozess, bei dem
das Meerwasser in Kanale gespült wird und dort verdunstet. Übrig
bleibt nur noch das Salz. Neben den Salzbergen befinden sich die
Sklavenhütten. Früher wurden für die Salzgewinnung Sklaven aus
Afrika verschleppt und direkt neben den Salinen in kleinen Hütten
untergebracht.
Anschließend
brachte uns der Bus zurück zum Schiff. Zum Abendessen gingen wir
dieses Mal in die Osteria. Leider hat es uns nicht wirklich so gut
wie auf der Mein Schiff 6 geschmeckt. Die Lasagne war leider auch so winzig, dass wir anschließen noch einen großen Nachtisch im Ankelmannsplatz verspeist haben.
Tag 10 - Oranjestad, Aruba
Auch Aruba war uns durch die
Kreuzfahrt 2017 bereits bekannt.
Seit 2013 fährt vom Hafen bis zum
Ende der Einkaufsstraße eine kleine Straßenbahn. Durch dieses
kostenfreie Transportmittel machen wir uns einen entspannten Tag,
besuchten ein paar Geschäfte und fuhren ganz entspannt mit der Bahn
durch Oranjestad. Die Bahn ist vergleichbar mit einem
Hop-on-Hop-of Bus, da sie nur an festen Haltestellen hält. Leider
fuhren dieses Jahr keine der doppelstöckigen Bahnen, obwohl es genug
Passagiere gab und es dadurch etwas entspannter gewesen wäre.
2017 hat die Bahn noch vor dem
Hafengelände gehalten, doch inzwischen fährt sie bis ins
Hafengelände hinein und auch die Souvenirstände sind eine Neuerung.
Dort kaufte ich wieder einen Magneten und eine kleine Tasche mit
Aruba-Aufdruck.
Den Rest des Tages verbrachten wir auf
unserem Balkon. Abends wurde das Schoko- Buffet am Pool aufgebaut.











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