Mein Schiff 6 - Asien im Februar 2020 Teil 4
Teil 4
Tag 4 – Koh Samui, Thailand:
Für Koh Samui hatten wir von zu
Hause aus den Ausflug Koh Samuis herrliche Ostküste gebucht.
Die Mein Schiff legte auf Reede vor der Stadt Nathon an. Da
unser Ausflug sehr früh startete, mussten wir auch sehr früh
aufstehen und frühstücken. Bereits um 06:45 befanden wir uns an
unserem Sammelpunkt im Theater auf Deck 4. Dort erhielten wir unsere
Tenderkarten. Die Überfahrt wurde mit thailändischen Tenderbooten
durchgeführt. Da wir das einzige Schiff waren, reichten diese Boote
aus und das Schiff musste seine eigenen nicht zu Wasser lassen.
Wir teilten uns mit sechs anderen
Personen einen Van und brachen Richtung Hin Ta und Hin Yai
auf. Die beiden berühmten Felsen „Großvaterfelsen“ und
„Großmutterfelsen“ am südlichen Ende des Lamai Beach
sind eine der Hauptattraktionen auf Koh Samui. Unser Fahrer
und sein Begleiter sprachen nur englisch und erzählten auf der Fahrt
zum Felsen leider nur wenig über die Insel. Am Felsen stand ein
deutschsprechender Thai und erzählte uns die Geschichte der Felsen.
Anschließend durften wir selbstständig zu den Felsen gehen und
Fotos machen.
Das nächste Highlight war der Big-Buddha-Tempel.
Die 15 Meter hohe Statue befindet sich an der Nordküste der Insel
auf der vorgelagerten Insel Ko Fan. Die 1972 erstellte Statue
thront auf einem Hügel, sodass man eine tolle Aussicht auf die
Nordküste hat.
Wir verließen den Bus und sammelten
uns unterhalb der Statue. Wieder erklärte uns ein deutschsprechender
Thai die Geschichte der Statue. Da Tempel nur barfuß oder in Socken
besichtigt werden durften, zogen wir unsere Schuhe aus und aus
hygienischen Gründen ein paar Socken an. So bewältigten wir die 80
Stufen bis zur Statue. Auf dem Platz unter der Statue befinden sich
jede Menge Geschäfte für Souvenirs. Hier kaufte ich einen Magneten
und eine Postkarte.
Kurz danach bestiegen wir wieder den
Van. Der letzte Stopp sollte der Strandaufenthalt am Chaweng Beach
werden. Da wir gut in der Zeit lagen, konnten wir sogar mehr Zeit am
Strand verbringen als geplant. Wir wurden an einer Straße parallel
zum Strand abgesetzt und der Begleiter führte uns zum Strand. Hier
war die Enttäuschung dann groß. So hatte ich mir einen Strand in
Thailand nicht vorgestellt. Der Strandabschnitt war nur etwa zwei Meter breit. Ein
Spaziergang am Strand war eigentlich nicht möglich, da der Strand
mit Liegestühlen der angrenzenden Hotels zugestellt war. Der
Begleiter erklärte uns später, dass der Strand wegen der Flut so
schmal war.
Wir verließen den Strand und wollten uns die Shops
anschauen, die zwischen Strand und Straße verliefen. Doch die Shops
hatten alle noch geschlossen und sollten erst um 10 Uhr öffnen. Um
diese Zeit sollten wir aber wieder am Van sein. Die Shops waren keine
typischen Souvenir-Geschäfte sondern Geschäfte mit überteuerten
Markenkleidern. Als es dann noch anfing in Strömen zu regnen, blieb
uns nichts anderes übrig, als unter dem Dach eines geschlossenen
Geschäfts zu stehen und zu warten bis der Van kam.
Wir wurden pünktlich abgeholt und
fuhren zurück zum Hafen und wieder ging es per Tenderboot zurück
auf das Schiff.
Von Koh Samui war ich persönlich
enttäuscht, der Ausflug war mit 51,- Euro einer der teuersten
Ausflüge und sein Geld eigentlich nicht wert. Wir haben auf der
Reise Ausflüge unternommen die günstiger waren und den ganzen Tag
dauerten.
Besonders der Strand wurde wohl aus dem
Grund ausgesucht, dass wir Touristen unser Geld in den dort
angrenzenden Geschäften ausgeben sollten. Nur dass diese nicht
geöffnet hatten.
Tag 5 – Laem Chabang, Thailand:
Um 08:00 Uhr legte das Schiff in Laem
Chabang in Thailand an. In Laem Chabang gibt es
außer dem Containerhafen und Industrie nichts zu besichtigen.
Ausflüge müssen ins 20 km entfernte Pattaya oder ins 130 km
entfernte Bangkok unternommen werden. Unser Ausflug
Panoramafahrt durch Bangkok startete um 08:15 in der Schau
Bar.
Wir fuhren ca. zwei Stunden nach
Bangkok, in dieser Zeit erzählte der Reiseführer allerhand
Informationen über Bangkok und Thailand generell. Der
Reiseführer sprach leider nur englisch, da der Bus zum Großteil mit
älterem Semester besetzt war, übersetzte ein Fahrgast die
wichtigsten Informationen. Der Verkehr war erstaunlich gut, da durch
Corona nicht viele Touristen unterwegs waren, waren wir in Rekordzeit
in Bangkok.
Unser erster Halt wurde der Tempel Wat
Pho. Die Anlage war riesig mit vielen kleinen Tempeln und Buddha
Statuen.
In Bangkok gibt es über 400 Tempel und
einige davon haben wir vom Bus aus bestaunen dürfen. Der Bus fuhr
durch Chinatown bis zum Königspalast, wo wir einen kurzen
Fotostopp einlegten. Der Ausflug war mit 52,- Euro interessant
gestaltet und für einen Überblick über Bangkok ausreichend.
Schade war nur, dass der Führer kein deutsch sprechen konnte und
keine Reisebegleitung vom Schiff gestellt wurde. Ohne die Übersetzung
einer Mitreisenden, wären die meisten Gäste total enttäuscht
gewesen.
Gegen 13 Uhr waren wir wieder auf dem
Schiff und genossen noch die Ruhe an Bord. Die meisten Passagiere
hatten sich für einen Ganztagesausflug entschieden. Da das Schiff
erst um 2 Uhr nachts ablegte, konnte man so noch den bekannten
Nachtmarkt in Bangkok besuchen.
Als Abendprogramm gab es an diesem
Abend nur Kino. Das Kino fand nicht mehr in der Arena sondern im
Theater statt. Daher gab es kein Popcorn, da im Theater der Verzehr
von Getränken und Speisen verboten ist.
Gezeigt wurde der Film The Rocket
Man mit Elton John.
Tag 6 – Seetag nach Phu My:
Nachdem wir nachts um 2 Uhr in Laem
Chabang ablegten, folgte der erste von zwei Seetagen. An diesem
Montag war Rosenmontag in Deutschland, daher führte die
Theater-Gruppe auf dem Pooldeck eine Faschingsshow auf und die Kinder
des Kinderclubs verteilten Süßigkeiten.
Im Ankelmannsplatz war zum
Mittagessen ein riesiges Früchte-Buffett aufgebaut. Von Ananas bis
Mango gab es auch viele exotische Früchte wie Sternfrucht,
Drachenfrucht oder die Stinkfrucht Durian.
Der Lektor zeigte in seinem Vortrag
dieses Mal keines unserer nächsten Reiseziele sondern erzählte die
Geschichte der Kreuzfahrt. Von den ersten Schiffen wie die Titanic
bis zu den heutigen Riesenschiffen wie die Symphony of the Seas.
Tag 7 – Seetag nach Phu My:
Ein weiterer ruhiger Seetag folgte auf
dem Weg nach Vietnam. Zum Mittagessen gab es für uns den
ersten Burger im Tag und Nacht Bistro. Sehr lecker.
Den Rest des Nachmittags verbrachten
wir mit einem leckeren Eis auf dem Balkon.













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