Düsseldorf - August 2020 Teil 2

 Tag 3:

Da dies unser letzter kompletter Tag in Düsseldorf war, wollten wir noch ein bisschen shoppen und gingen daher über die Einkaufsstraße Schadowstraße bis zum Kö-Bogen. In der Schadwostraße reihen sich von C&A, Primark, Newyorker, diverse Schuhgeschäfte bis zum TK Maxx, der an diesem Tag neu eröffnet wurde. Nachdem wir unsere vollen Einkaufstüten zum Hotel gebracht hatten, suchten wir uns ein schattiges Plätzchen und aßen unsere Reste von TooGoodToGo. Als Nachtisch gönnten wir uns nochmal ein Eis bei Zur Heide.

Als wir im Hotel eincheckten teilte man uns mit, dass die Zimmer nur alle zwei Tage gereinigt werden würden. Falls man aber vorher neue Handtücher brauchen würde, könnte man das an der Rezeption sagen und man würde sie an die Tür gehängt bekommen. Wir gingen davon aus, dass das Zimmer gereinigt werden würde, doch das Zimmer war noch ungemacht und auch die Reinigungskraft war nicht zu sehen. Daher sagten wir an der Rezeption Bescheid, dass wir gerne neue Handtücher hätten.


Wir entdeckten das bei Karstadt Galerie Kaufhof Schlussverkauf war, da die Filiale schließen wird. Im Erdgeschoss fand ich eine schöne Handtasche die von 40,- € auf 10,- € reduziert war. In den übrigen Stockwerken gab es nur noch Kleidungstücke und ein paar Kinder Spielsachen. An der Kasse stellt sich dann heraus, dass die Tasche nur noch 4,90 € kostete. Das war ein echtes Schnäppchen.

Um unsere Getränkevorräte für die Rückfahrt aufzustocken suchten wir noch einen Supermarkt und wurden auf dem Aldi in der Flingerstraße aufmerksam. Diese Filiale hatte erst eröffnet und war ganz neu, dort gab es unter anderem einen Kräutergarten in einem Gewächshaus. Die Kräuter wurden durch gepflanzt, wachsen und werden anschließend geerntet und verkauft. Das war sehr interessant anzuschauen.


Zum Abendessen gingen wir wieder zum Fritten Piet und aßen eine Currywurst und Süßkartoffelpommes. Auf dem Weg zurück zum Hotel gönnten wir uns nochmal eine Kugel Eis bei Zur Heide, weil es einfach so lecker war. 


 

Zurück im Hotel war das Zimmer doch gereinigt worden. Frische Handtücher und auch neue Bettwäsche (nach zwei Tagen!). Das Bad war allerdings nicht wirklich sauber und auch die Staubflocken waren noch vorhanden.

Wir schauten noch ein bisschen fern und schliefen dann. Die Koffer wollten wir erst am nächsten Tag packen.


Tag 4:

Wir mussten das Hotel erst um 12 Uhr verlassen, was uns sehr recht war, da der Bus erst um 13:40 Uhr abfahren würde.

An diesem Tag gab es das erste Mal Brötchen am Büfett und der Saft, der sonst nur auf einer kühlen Platte stand, lag in Kübeln mit Eiswürfeln. Daher war der Saft das erste Mal richtig kalt, wir mussten aber warten bis das Personal Orangen- und Multivitaminsaft auffüllten. Pink Grapefruit war leider nicht unser Geschmack. 

 

Nachdem Frühstück packten wir unsere Koffer und warteten bis es 12 Uhr und damit Zeit zum Auschecken war. Um das Hotel nochmal zu verlassen war die Zeit zu knapp.

Der Check-Out verlief wie der Check-In eher unfreundlich, wir wurden nur gefragt ob wir etwas aus der Minibar genommen hätten. Keine Nachfrage zum Aufenthalt oder Gute Reise oder sonst etwas Freundliches. Man kam sich schon ein bisschen wie ein störender Gast vor, da das Hotel so billig gewesen war, sehe ich aber darüber hinweg. Die einzigen Freundlichen im ganzen Hotel war der Mann an der Rezeption und das Personal beim Frühstück.

Als wir auf dem Weg zum ZOB am Hauptbahnhof vorbeikamen, kaufte ich mir noch etwas zu Essen für die lange Fahrt. Der ZOB ist ein hässlicher und sehr dreckiger Ort und wir waren sehr froh, dass der Bus sogar 15 Minuten zu früh kam.

Auf der Fahrt kamen wir wieder am Flughafen Köln-Bonn vorbei, dieses Mal standen sehr viele Leute an der Schlange zum Corona-Test-Zentrum. Wir gingen am Flughafen schnell auf die Toilette, da wir davon ausgingen, die Toilette im Bus wäre gesperrt. Dies war aber nicht wie auf der Flixbus Internetseite dargestellt der Fall. Auf der Hinfahrt war der Bus zu 2/3 gefüllt, auf der Rückfahrt war er bis auf wenige Plätze voll. Wir hatten Plätze im Oberdeck hinter der vorderen Treppe reserviert, da wir so etwas Abstand zu den Passagieren vor uns hatten. Nicht alle Passagiere hatte ihre Masken auf und auch der Busfahrer machte keine Ansage zur Maskenpflicht. An jedem Halt waren wir zu früh, sodass wir hofften auch in Karlsruhe zu früh anzukommen, dass wir noch eine frühere Bahn nach Hause erwischten. 19:10 Uhr sollten wir eigentlich ankommen und 18:55 Uhr verließen wir schon den Bus. So erreichten wir unsere Bahn um 19:10 Uhr, dieses Mal waren wir froh, dass die Bahn immer am letzten Gleis vor dem Hinterausgang des Bahnhofs fährt, da der Weg dieses Mal so kurz war. Kurz vor 20 Uhr waren wir dann zu Hause.

Düsseldorf hat uns gut gefallen, auch wenn es dort nicht viel zum Anschauen gibt. Ein Tag weniger hätte auch ausgereicht. Die Highlights waren die schöne Altstadt, das Rheinufer, die leckeren holländischen Pommes und das cremige Eis. Sonst ist es wie jede andere Stadt auch. Leider empfanden wir die Stadt als sehr dreckig und man wird häufig angebettelt.

Im Vergleich zum ersten Aufenthalt hat sich an der Stadt nicht viel geändert.

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