AIDAperla Südspanien Teil 2

31.08.2021: Ibiza

Gegen 8 Uhr machten wir in Ibiza fest. Wir waren ziemlich auf den Tag genau zwei Jahre zuvor mit der Mein Schiff 2 bereits auf Ibiza und daher unsicher ob wir einen Ausflug buchen sollten. Damals hatten wir die Salzfelder, das Fischerdorf San Antoni sowie die Burg auf Dalt Vila besucht. 

Da wir damals nur eine sehr kurze Freizeit in der Stadt hatten, buchten wir den Ausflug „Komm an Land – zu Fuß durch Ibizas Altstadt“.

Mit dem Bus wurden wir bis zur Kathedrale Nuestra Senora de las Nieves auf Dalt Vila gebracht. Unser Guide erzählte uns, dass die Altstadt von Phöniziern gegründet wurde und ursprünglich Ibosim hieß. Die massiven Stadtmauern wurden von spanischen Königen zur Verteidigung gegen die Franzosen gebaut. 

Von oben hat man einen tollen Blick über die gesamte Altstadt, den Jacht-Hafen, unser Schiff und sogar die Schwesterinsel Formentera konnten wir sehen. Zu Fuß gingen wir durch die verschlungenen Gassen vorbei an schönen Häusern und kleinen Restaurants.
Nach ca. zwei Stunden Fußweg erreichten wir die „Einkaufsmeile“, leider mussten wir wiederstehen, da wir die Blase nicht verlassen durften. Einen kurzen Regenschauer abwartend, verbrachten wir unter den Sonnenschirmen des Hard Rock Cafes. Dann ging es zurück zum Bus, der am Ende des Jacht-Hafens auf uns wartete. 

Der Ausflug kostet erst 30 €, wurde dann aber um eine halbe Stunde verkürzt. Dann wurde er komplett abgesagt, wodurch wir 10% Rabatt bekamen. Schließlich wurde er in der verkürzten Version neu eingestellt. Durch den Rabatt haben wir noch 21 € bezahlt. 

Abends schauten wir noch die Show des Zauberers Daniel Bornhäuser aus Karlsruhe an. 

01.09.2021: Valencia

Auch in Valencia entschieden wir uns für den „Komm an Land – Zu Fuß durch Valencia“ Ausflug. Mit dem Bus fuhren wir bis zur Innenstadt von Valencia. Unser Guide Alicia führte uns entlang des Zentralmarktes zur Seidenbörse La Lenja de la Seda und dem Rathaus. Die Seidenbörse ist eines der charakteristischen Gebäude der Stadt und wurde 1996 zum Weltkulturerbe erklärt. Das Viertel Carmen ist teilweise noch von den arabischen Stadtmauern umgeben und die labyrinthischen Straßen führen vorbei an den meisten Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat.


Leider durften wir alle Gebäude nur von außen besichtigen, daher konnten wir die gotische Kathedrale nicht von innen besichtigen. Angeblich befindet sich der Heillige Kelch in genau dieser Kirche. 

Überall in der Stadt waren Figuren für das Fest Fallas de Valencia aus Pappmasche und Holz aufgebaut. Fallas de Valencia ist ein spektakuläres Fest im Frühling, vergleichbar mit unserem Sommertagsumzug. Die Fallas sind riesige Puppen aus Holz und Pappmasche die von Nachbarschaften oder Fallas-Vereinen gebaut werden, mit dem einzigen Grund am Ende des Festes verbrannt zu werden. Über 700 dieser Puppen sind über die ganze Stadt verteilt und sind waren Kunstwerke. Das Fest mit Musik, Tanz und Feuerwerk dauert eine Woche. Der Höhepunkt bildet die über zehn Meter große mit Blumen verzierte Holzstatue der Heiligen Jungfrau der Schutzlosen. 


Am letzten Tag der Fallas werden alle Figuren bis auf eine verbrannt. Diese wird später im Falla-Museum ausgestellt. 

Normalerweise findet das Fest im Frühjahr statt, wegen Corona wurde es aber auf September verschoben. 

Mit 35 € war dieser Ausflug einer der teuersten, allerdings unserer Meinung nach sein Geld nicht wert. Die Stadt besteht praktisch nur als alten Gebäuden und außer den bunten Fallas, gab es nichts Sehenswertes. Zudem sprach der Guide nur englisch. 

Zum Mittagessen gingen wir nochmal ins Fuego und probierten die Hamburger. Die Burger waren leider nur lauwarm und der Krautsalat war leer. 


Am Abend gingen wir zur Veranstaltung „100 Leute haben wir gefragt“ ins Brauhaus. Ähnlich der bekannten TV-Show „Familien-Duell“ mussten zwei Gruppen gegeneinander antreten. 

02.09.2021: Seetag nach Barcelona

Den Seetag nach Barcelona verbrachten wir in der Sonne und schauten uns die Fernwehexperten Show: Orient mit Reisequiz an. 

Zum Abendessen hatten wir ein Tisch im Frech Kiss reserviert. Eigentlich wollte ich einen Flammkuchen essen, am Platz stellten wir dann fest, dass es Flammkuchen nur zur Kaffeestunde am Nachmittag gab. Also entschied ich mich für ein belegtes Croissant. 


Gegen 19 Uhr fuhren wir den Hafen von Port Vendres in Frankreich an. Auf Grund der spanischen Bedingungen, mussten wir auf der Reise einen Hafen einer anderen Nation anfahren. Nur so wurde die Route zu einer internationalen Kreuzfahrt. Ohne diesen Stopp hätten wir vor jedem Von-Bord-Gehen einen Corona-Test machen müssen. 

In Port Vendres legten wir allerdings nicht an, sondern drehten vor der Hafeneinfahrt ein paar Runden. Nachdem der Lotse den Papierkram erledigt hatte, fuhren wir wieder zurück nach Spanien

Bei der Prime Time gewann ich noch ein Kartenspiel, da ich beim Filmquiz ausgelost wurde. 
Der Zauberer zeigte am Abend seine zweite Show. 

03.09.2021: Barcelona

Da wir bereits mehrere Male in Barcelona waren, buchten wir keinen Ausflug und blieben den ganzen Tag mit einer kurzen Ausnahme an Bord. 

Da am nächsten Tag die erste Woche der Reise zu Ende war, stand für alle Passagiere ein Corona-Test an. Bei AIDA wird dieser aber nicht an Bord vom Schiffsarzt, sondern im Terminal in Barcelona von den spanischen Behörden durchgeführt. Alle Passagiere und die Crew wurden an diesem Tag getestet. 
Für Ungeimpfte muss bei Einreise nach Deutschland ein negatives Testergebnis vorliegen. Diesen Ausdruck des Tests konnte man über das Bordportal für 25,- € kaufen. 

In Gruppen aufgeteilt ging es am Vormittag zum Testen. Im Terminal entdeckten wir dann, dass dort zwei Shops geöffnet hatten. Leider wussten wir und die meisten Passagiere dies nicht. So hatten wir natürlich kein Geld dabei. 

In der Prime Time wurde der Gewinner der Fotoaktion auf Instagram verkündet. Im Anschluss wurde die Akrobatik-Show „Show me Love“ gezeigt. 


04.09.2021: Mallorca

Für die meisten Passagiere stand heute die Heimreise an. Für uns startete die zweite Woche unserer Reise.
 
Um 09:30 Uhr startet unser Ausflug „Komm an Land“ Palma kompakt
Mit dem Bus fuhren wir entlang der Promenade zum Castell de Bellver. Das Schloss Bellver, dessen Namen „hübscher Ausblick“ bedeutet, liegt in 112 Meter Höhe. Das Rundbau-Schloss wurde im 14. Jahrhundert im katalanischen Gotik Stil erbaut. 
Für kurze Zeit diente es als königliche Sommerresidenz, bis es für fast sechshundert Jahre als Gefängnis genutzt wurde.


Leider durften wir das Schloss, mit seinem Burggraben, der Verteidigungstürmen und der Zugbrücke nur aus der Entfernung sehen. Eine Besichtigung gehörte nicht zum Ausflug dazu. 

Mit dem Bus fuhren wir zur Kathedrale La Seu. Der Bau des gotischen Bauwerks startete bereits 1230 durch König Jaume I. Fertiggestellt wurde die Kathedrale allerdings erst im 16./17. Jahrhundert. Der Architekt Antoni Gaudi vollendete 1904 die restlichen Baustellen. Allerdings durften wir auch die Kathedrale mit ihren 6600 m² nur von außen besichtigen. 
Zu Fuß führte uns unser Guide Franziska noch durch die Altstadt von Palma. Nach drei Stunden waren wir zurück auf dem Schiff. Mit 30,- € war der Ausflug einer der günstigen, dafür beinhaltete er auch nur Außenbesichtigungen. Vom Castell de Bellver sahen wir nur einen Verteidigungsturm, als wir auf dem Weg zum Aussichtspunkt waren.  Hier hätte ich mir etwas mehr vorgestellt. 


Zum Abendessen gingen wir erneut in die Tapas & Bar. Hier empfiehlt es sich wirklich pünktlich zur Öffnung um 18 Uhr hinzugehen, da später die Wartezeiten extrem sind. 
 
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