Mein Schiff 5 - Karibik im Februar 2019 Teil 2
Teil 2:
Tag 4 - Roseau, Dominica:
Christoph Kolumbus entdeckte unser
heutiges Ziel an einem Sonntag, daher der Name Dominica.
Für diesen Tag hatten wir einen
Ausflug über TUI gebucht, Roseau mit der Minibahn entdecken.
Um 08:45 Uhr gingen wir gesammelt vom Schiff und stiegen in die
Minibahn ein.
Unsere ersten Stopps waren eine katholische Kirche und
das überdimensional große Stadion, das hauptsächlich für Cricket
genutzt wird. Die Kirche konnten wir auch von innen besichtigen.
Anschließend ging die Fahrt weiter zum
Botanischen Garten. Wir hielten an einem riesigen Bambusbusch,
der aus 5-6 riesigen kreisförmig gepflanzten Büschen bestand und im
Inneren eine freie Fläche hatte, die man betreten konnte.
Hier wurde
jedem Gast ein Becher Rum oder Fruchtpunsch ausgeschenkt, außerdem
konnte man an einem kleinen Stand Souvenirs kaufen. Danach fuhren wir
Schulbus-Baum, der afrikanischen Baum Baobab stürzte im Jahr
1979 beim Hurrikan David auf einen leeren Schulbus. Der Baum
wurde nie beseitigt und zieht daher noch heute Touristen an, da er
immer noch wächst.
Laut der Ausflugsbeschreibung würde
die Fahrt zu einem Aussichtspunkt führen, von dem man den Hafen und
das Schiff sehen würde. Nach dem Botanischen Garten fuhren wir
allerdings auf direktem Weg zurück zum Schiff. Dieser Ausflug hat 39
€ gekostet.
Dominica bietet mit dem Morne
Trois Pitons Nationalpark, der einen dichter Regenwald,
Wasserfälle und steile Felswände bietet, eine bunte Abwechslung.
Teile des Films „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp
wurden hier gedreht. Sehr bekannt ist auch der Boiling Lake,
ein See mit ca. 60 Meter Breite. Das Wasser hat eine Temperatur von
ca. 90 Grad und ist nicht zum Baden geeignet.
Am Hafen kauften wir noch eine
obligatorische Postkarte und machten uns wieder auf den Weg über den
Steg zum Schiff.
Tag 5 - Castries, St. Lucia:
Wir waren
bereits zweimal in St. Lucia und planten daher einen ruhigen Tag. Das
letzte Mal in St. Lucia legten wir auch am Pointe Seraphine
Terminal an. Hinter dem Terminal befindet sich der Flugplatz von
St. Lucia. Vom Schiff aus konnte man sehr oft kleine Flugzeuge landen
und starten sehen.
Wie jeden Tag
konnten wir um 7:30 Uhr das Schiff verlassen. Der Hotelmanager Ben
verkündete, dass an diesem Tag in St. Lucia der Nationalfeiertag
gefeiert wurde und eine große Parade stattfinden würde. 2017 waren
wir das letzte Mal mit dem Schiff in Castries und sind damals zum
Vigie Beach gegangen. Das wollten wir dieses Mal wieder
unternehmen. Der Strand nicht weit entfernt, zu Fuß muss man
allerdings hinter dem Flugplatz vorbeigehen. Viele Bewohner St.
Lucias sind uns auf dem Weg zum Flughafen entgegengekommen und an
einem großen Sportplatz salutierte die Marine. Die meisten Bewohner
waren in ihren Nationalfarben hellblau und gelb gekleidet. Am Ende
der Landebahn geht ein kleiner unscheinbarer Weg zum Strand. Dort
ist auch das Boutique Hotel Rendezvous ansässig. Wir
zogen unsere Schuhe aus und genossen das erfrischende Meer.
Anschließend gingen wir noch zum Serenty Park, dort war es
beim letzten Mal möglich sich ins Internet einzuloggen. Auf dem Weg
dorthin kamen uns immer mehr Einheimische entgegen und die Straßen
waren inzwischen für Fahrzeuge gesperrt.
Das Internet im
Park funktionierte immer noch einwandfrei. Nach ein paar Nachrichten
und Bilder an die Daheimgebliebenen, machten wir uns wieder auf den
Weg zum Schiff. Auf der Hauptstraße vor der Hafeneinfahrt sollte
mittags noch eine große Parade stattfinden. Die laute Musik der
Parade hörten wir vom Schiff aus deutlich, nur konnte man leider
nichts sehen. Wie jeden Tag legten wir um 19 Uhr ab. Das besondere
bei der Ein- und Ausfahrt aus dem Hafen ist, dass sich nicht nur
andere Schiffe queren können, sondern auch die Flugzeuge vom
benachbarten Flughafen. Die Ein- und Ausflugschneise liegt genau in
der Hafeneinfahrt.
Tag 6 - St. George´s, Grenada:
Grenada
wird auch die Insel der Gewürze genannt und genau diese Gewürze
wollten wir uns beim Ausflug Grenadas schöne Aus- und Einblicke
anschauen. Beim Einlaufen in den Hafen sah man die vielen Berge, die
Grenada ausmachen.
St. George’s
liegt an den Hängen rund um eine natürliche hufeisenförmige
Hafenbucht. Die Stadt wurde durch französische und britische
Kolonisten geprägt. Das Fort George trennt die Hafenanlage
von der Innenstadt. Dahin gelangt man entweder über Treppen durch
das Fort oder kann den einspurigen Sendall Tunnel, der
auch für Autos freigegeben ist durchqueren.
Um 07:45 Uhr
trafen wir uns in der Schau Bar und wurden in verschiedenen
Busse unterteilt. Zusammen mit unserem deutschsprechenden Tourguide
machten wir uns auf den Weg zu einer ehemaligen Gewürzplantage.
Hier zeigte uns der Guide wie Muskatnüsse geerntet und weiter
verarbeitet werden.
Danach fuhren wir mit dem Bus die Straße durch
die Dörfer und Regenwälder bis zum Grand-Etang-Nationalpark.
Der Grand-Etang-Nationalpark befindet sich ziemlich genau in
der Mitte von Grenada. Der Grand Etang Lake ist ein
See in einem erloschenen Vulkankrater.
Zurück ging die Fahrt durch
den Regenwald bis zum Fort Frederick, welches sich in St.
George´s befindet.
Vom Fort
Frederick aus kann man den Hafen und das Schiff gut erkennen und
schöne Fotos von der Umgebung machen. Anschließend brachte uns der
Bus zurück zum Schiff.
Wir entschieden
uns noch durch den Tunnel in die Stadt zugehen. An der Marina
entdeckten wir das Schnitzelhaus, welches von einem Deutschen geführt
wird. Auf der Speisekarte ist jede erdenkliche Art von Schnitzeln zu
finden. Zudem gibt es ein riesiges Bücherregal mit deutschen
Büchern, die man gegen Mitgebrachte tauschen kann.
Sonst hatte die
Stadt leider nicht viel zu bieten. Durch die Steigungen und der Hitze
war es auch sehr anstrengend durch die Gassen zu gehen. Bevor wir
zurück aufs Schiff gingen, kauften wir noch in der angrenzenden
Esplanada Mall Postkarten.













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