Celebrity Beyond Griechische Inseln mit Malta im Juli 2022 Teil 2

Celebrity Beyond Griechische Inseln mit Malta im Juli 2022 Teil 2

Mittwoch, 13.07.2022 Katakolon

Bereits um 07:30 Uhr legten wir in Katakolon, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes an. In Katakolon selber gibt es nur eine Einkaufsstraße und ein Strandabschnitt, daher fuhren die meisten Passagiere ins 80 km entfernte Olympia. Für die Fahrt konnte man neben den vom Schiff angebotenen Ausflüge, auch vor Ort ein Ticket für den Bus oder der Bahn kaufen. 

In Olympia kann man den Austragungsort der Olympischen Spiele in der Antike besichtigen. 

Wir blieben in Katakolon und schlenderten durch die Geschäfte, kaufen ein paar Mitbringsel und schauten uns den Strand an. Dort wurde uns sofort ein Angebot für zwei Liegestühle, Sonnenschirm und Getränke gemacht. Der Strand war allerdings sehr ungepflegt, sodass wir dankend ablehnten. 

Zum Mittagessen waren wir schon wieder auf dem Schiff.  

Am Abend traten Jared Freiburg & The Vagabonds im Theater auf. Der Pianist Jared spielte Lieder aus den 50ern von Frank Sinatra, Johnny Cash oder Elvis.

Donnerstag, 14.07.2022 Rhodos

Unser Tag startet um 11:15 Uhr mit Capitain Kate´s Cat Trivia: All About Bug. Die Kapitänin auf dieser Reise war Kate McCue mit ihrer Katze Bug Naked. Bug ist eine Elf Sphynx und begleitet Kate seit Jahren bei ihrer Tätigkeit als Kapitän.
Beim Quiz wurden 15 Fragen gestellt und der Zuschauer mit den meisten richtigen Antworten konnten den Hauptgewinn – ein Foto mit Kate und Bug – gewinnen. Obwohl wir vor Rhodos lagen, war das Theater sehr gut besucht. Nur die richtigen Bug Fans konnten Fragen wie: In welcher Suite auf der Beyond hat Bug ihr erstes Bad genommen oder Hat Bug einen EU-Reisepass oder Als was verkleidete sich Bug an Weihnachten beantworte. Bug hat einen eigenen Instagram Kanal mit 61.000 Followern, die ihr auf ihrer Reise durch die Welt folgen. 

Zum Mittag aßen wir Burger im Mast Grill auf Deck 14. 

Um 14:00 Uhr erreichten wir Rhodos und wir verließen das Schiff um uns Rhodos näher anzuschauen.

Direkt am Terminal befindet sich eine Haltestelle des roten Hop-on-Hop-Off-Busses. Wir bekamen noch zwei Plätze im unteren Teil, diese konnten wir zum Glück nach ein paar Haltestellen gegen zwei Plätze oben ganz vorne eintauschen. Wir drehten noch eine komplette Runde, da wir von unten nicht viel gesehen hatten. 
Am New Market – City Center stiegen wir aus und gingen in die angrenzende Einkaufsstraße bummeln. Nachdem wir eine Postkarte, Magnete und in einem Supermarkt Zimt-Kaugummis gekauft haben, gingen wir zu Fuß in die Altstadt. 
Die Altstadt ist fast komplett von einer 5 km langen Burgmauer umgeben. Im Inneren befinden sich jede Menge Souvenirshops, Kleidungsgeschäfte und griechische Spezialitätenhändler.

Durch das Meerestor verließen wir die Altstadt und kamen direkt am Yachthafen wieder raus. Auf einem Steg am Wasser entlang kann man entspannt zurück zum Schiff gehen. Auf halber Strecke befindet sich der kleine Stadt-Strand Akti Sachtouri. Hier zogen wir unsere Schuhe aus und kühlten unsere Beine im Wasser. 
Nachdem wir eine Weile auf dem Pooldeck gelegen sind, machten wir uns für das Abendessen fertig. Wir schauten bei der aktuellen Show: Philippa Healey vorbei. Die Musik sagte uns allerdings nicht zu, sodass wir einen Platz zum Karten spielen suchten. Dies gestaltete sich allerdings schwierig, da die Sitzbereiche in den Bars zu klein, zu dunkel oder bereits besetzt waren. Wir setzten uns daher in den Sitzbereich des Spa Cafes, das um diese Zeit schon geschlossen hat. 

Wir erwischten anschließend noch einen freien Tisch in der Martini Bar und bestellten zwei Martini Cocktails. Leider haben uns der Coconut und der Espresso Martini nicht besonders geschmeckt. 

Von 22 bis 01 Uhr gibt es im Oceanview Cafe ein spätes Abendessen, dies schauten wir uns noch an und aßen noch einen kleinen Snack, bevor wir ins Bett gingen. 

Freitag, 15.07.2022 Santorini

Nach dem Aufstehen schauten wir uns das Einlaufen in Santorini an. Da Santorini keinen Hafen hat, liegen die Schiffe auf Reede und die Passagiere werden mit Tenderbooten an Land gebracht. 
Das Tenderticket mussten wir am Meeting Point auf Deck 4 abholen. Der Sammelpunkt zum Tendern befand sich in der Martini Bar. Dort mussten wir fast eine Stunde warten bis unsere Tendernummer aufgerufen wurde. 

Die Tenderboote betritt man über den Magic Carpet, der für Tenderzwecke seine Position als Bar auf Deck 14 verlässt und an der Seite des Schiffs bis zum Wasser nach unten fährt. 

Nach 20 Minuten Fahrt mit dem Boot erreichten wir den kleinen Hafen unterhalb von Fira. Wir waren zum Glück das einzige Kreuzfahrtschiff in der Bucht, so mussten wir an der Seilbahn nicht lange warten. 
Wir hatten uns entschieden für die Fahrt nach oben die Seilbahn zu nutzen und später die Treppen nach unten zu gehen. Die Fahrt kostet 4 € pro Person und dauert nur wenige Minuten. Oben angekommen steht man bereits mitten in den kleinen Gassen von Fira. Hier reihen sich Boutiquen, Souvenirshops an Restaurants und Juweliere. 
Wir wollten uns zuerst die bekannten Drei Glocken von Fira anschauen. Wir folgten den Hinweisschildern, die uns durch die engen Gassen bis zur Sehenswürdigkeit führten. 
Auf dem zum Fira Theotokopoulos Main Square kauften wir noch Postkarten, Magneten und ein Tischset mit dem typischen Bild von Santorini mit seinen weißgetünchten Häusern.
Auf dem Rückweg schauten wir noch in der Kirche Mitropolis Ypapanti vorbei. Die Kirche wurde 1827 gebaut, allerdings durch ein Erdbeben 1956 schwer beschädigt und musste vollständig renoviert werden. 
Anschließend machten wir uns an den beschwerlichen Abstieg zurück zum Tenderboot. Die 588 Stufen nach unten sind nicht nur wegen der Hitze und der Sonneneinstrahlung anstrengend. Man muss auch immer wieder den Eseln und Maultieren ausweichen, die von faulen Touristen genutzt werden. Wer so eine Tierquälerei heute noch unterstützt sollte sich Gedanken machen. 
Abends schauten wir uns die Show von Matt Johnson an. Der britische Zauberer wurde durch seine Auftritte im Fernsehen wie der britischen und amerikanischen Version vom Supertalent bekannt. 
Seine Tricks waren tatsächlich spannend anzusehen. Er ließ einen Jungen schweben und befreite sich, als er kopfüber gefesselt auf der Bühne hin.  

Samstag, 16.07.2022 Mykonos

Dieses Mal wollten wir nicht wieder so lange auf ein Tender warten und machten uns noch vor dem Frühstück auf dem Weg zur Ausgabestelle. Wir waren sogar die ersten und konnten uns ohne große Warterei zum Frühstück begeben. 

Nach wenigen Minuten auf dem Tenderboot erreichten wir den Hafen vom Mykonos
Die meisten Geschäfte in Hafennähe hatten um 9 Uhr morgens noch geschlossen, daher entschieden wir uns zuerst zu den bekannten Windmühlen zu gehen. Durch die verschlungenen Gassen kamen wir an der Panagia-Paraportiani Kirche vorbei. 
Die Kirche ist eins der vielen Wahrzeichen von Mykonos. Die Marienkirche besteht aus fünf weißen Kapellen die im Laufe der Jahre zu einem Komplex zusammengebaut wurden. Der jüngste Teil der Kapelle stammt aus dem Jahr 1425. Leider kann sie auf Grund von Einsturzgefahr nicht von innen besichtigt werden. 
Wir hielten uns weiter rechts und kamen schließlich unterhalb von den bekannten Mühlen Kato Mili an. Früher standen dort zehn Windmühlen die Getreide mahlten. Heutzutage gibt es nur noch sechs davon, die stätig renoviert werden.
Am Hafen kaufte ich noch ein Magnet und eine Postkarte bevor wir uns zurück zum Schiff begaben. 
Den Rest des Tages genossen wir die Ruhe auf dem Sonnendeck. 
Um 19:30 Uhr schauten wir uns die Show: Uptown an. Die drei aus New York stammenden Sänger sangen bekannte Hits aus dem Bereich Soul und R&B. 
Sonntag, 17.07.2022 Piräus/Athen

Bei der Buchung hatten wir 400 $ Bordguthaben geschenkt bekommen. Allerdings war alles an Bord so übertrieben teuer. Ein Schlüsselband oder Magnet kostet beispielsweise fast 15 €. Wir wollten nicht irgendwelchen Schrott von dem Geld kaufen, den wir gar nicht brauchten, daher buchten wir für Athen und Malta einen Ausflug. Die Ausflüge waren allerdings übertrieben teuer. Für einen 4-stündigen Aufenthalt umgerechnet fast 100 € zu verlangen, ist unverschämt. Auf einem deutschen Schiff würde so ein Ausflug ungefähr die Hälfte kosten. Sämtliche Ausflüge wurden in englisch oder spanisch durchgeführt. Für eine deutsche Durchführung waren scheinbar zu wenig Deutsche an Bord. 

Da der Ausflug in Athen erst am Nachmittag startet, wollten wir uns am Morgen noch Piräus anschauen. Allerdings gibt es in Piräus in Hafennähe nichts anzuschauen.  
Nach dem Mittagessen verließen wir das Schiff und gingen zu unserem Ausflug „Explore Athens and Ancient Acropolis“. 

Unser erster Halt war ein Platz unterhalb der Akropolis von Athen. Die Akropolis ist ein der Stadtgöttin Athene geweihte Stadtfestung im Herzen von Athen. Auf einem 156 m hohen Felsen stehen die zwischen 467 v. Chr. und 406 v. Chr. gebauten Tempel. Laut Ausflugsbeschreibung bestand die Möglichkeit die 150 Stufen bis nach oben zu gehen. Die Führerin die den Ausflug begleitet, gestattete allerdings nur ein paar Fotos von unten.  
Als Nächstes brachte uns der Bus zum Panathinaiko-Stadion. Das 1895 erbaute Stadion war Schauplatz der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, die 1896 stattfanden. Das Stadion wurde auf dem Fundament des antiken Stadions gebaut. Das ursprüngliche Stadion wurde 330 v. Chr. erbaut und umfasste schätzungsweise Platz für 50.000 Zuschauer. Auch hier durften wir nur kurz für ein paar Fotos den Bus verlassen. 
Laut Ausflugsbeschreibung sollten wir am Verfassungsplatz „Syntagma Platz“ die Freizeit bekommen um in den angrenzenden Geschäften zu shoppen. Allerdings wurden wir vor der Kathedrale Mariä Verkündung in ca. 600 Metern Entfernung abgesetzt. Hier hatten wir über eine Stunde Freizeit um in den angrenzenden Geschäften zu shoppen.
Für den Preis hatten wir uns ein bisschen mehr Kultur und weniger shoppen gewünscht. Außer den zwei Fotostopps und der Panoramafahrt, die logischerweise bei einem Busausflug automatisch dabei ist, war für uns zu viel Freizeit. 
Am Abend schauten wir uns die Show Arte im Theater an. Die Show war ein Meisterwerk aus der Kombination aus Akrobatik, Tanz und Gesang vor der riesigen Leinwand. Hier wurde deutlich, dass man den Amerikanern in Sachen Show nichts vormachen kann. Auf der Bühne passierte so viel auf einmal, dass man schon fast überfordert war, wo man hinschauen sollte. 
Im Eden auf Deck 5 wurde um 22:45 Uhr die Show Wonder of Eden: Decadence gezeigt. Die Artisten tanzen und sangen mitten in der Eden-Bar. Obwohl es so spät war, war es so voll, dass man keinen Platz mehr bekam. Eigentlich sind die Shows im Eden nur als Zusatzprogramm zum Cocktail Trinken gedachte. Darum gibt es auch keine spezielle Bühne sondern sitzt praktisch mitten in der Show. Um nur nebenbei zuzuschauen sind die Shows aber viel zu gut. 
 

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