Fanar Hotel & Recidences Salalah/Oman im Winter 2017/2018

Über den Jahreswechsel 2017/2018 verbrachte ich vier Wochen im Fanar Hotel & Recidences in Salalah im Oman.





Die Anreise:



Mit Eurowings flogen wir von Köln-Bonn sieben Stunden bis zum Salalah Airport. Wir kam um am frühen Morgen an und mussten uns erst einmal in die Schlagen für das Visum anstellen. Ein Visum für 30 Tag hat im Dezember 2017 50,- Euro gekostet. Obwohl wir der einzige Flieger waren, hat es sehr lange gedauert, da nur zwei Schalter geöffnet waren. Inzwischen besteht die Möglichkeit das Visum online zu beantragen und zu bezahlen. Nach der Kofferausgabe wurden wir auf die Transferbusse verteilt. Nachdem wir ohne weitere Stopps zu unserem Hotel gebracht wurden, konnten wir auch gleich einchecken. Auch die Schlüssel für die Zimmer bekamen wir gleich, da bei FTI der early-check-in dabei war.



Das Hotel und die Anlage:



Das 5-Sterne Hotel wurde im Dezember 2015 in der tropischen Dhofar-Region des südlichen Omans eröffnet und ist somit noch relativ neu. Die Anlage besteht aus dem Hauptgebäude mit Rezeption, dem Hauptrestaurant Al Souk und dem Spezialitäten-Restaurant Aubergine. Zudem befindet sich neben der Rezeption ein Counter für Mietwagen, zwei kleine Geschäfte und die Ivory Lounge. Im Bereich hinter dem Restaurant befinden sich noch eine kleine Bibliothek mit zwei Computern und der Tagungsraum. Das Spa AL WAHA SPA ist ebenfalls im Hauptgebäude untergebracht. Die Hotelgäste sind entweder im Hauptgebäude oder den beiden Nebengebäuden Haus 5 bis 8 und dem im Dezember neu eröffneten Gebäude Haus 2 bis 3 untergebracht. Diese Gebäude befinden sich alle vor dem Hauptgebäude und sind über den Parkplatz erreichbar. Auf dem Dach des Hauses Nr. 6 befindet sich zudem noch die Horizon Rooftop Bar. Von dort oben hat man einen Blick über die ganze Anlage. Im Erdgeschoss befindet sich noch ein Fitnessraum mit Geräten. Vor dem Haus Nr. 2 befindet sich der Tennisplatz.




Vor dem Hauptgebäude liegen zwei Infinity Pools mit der Poolbar. Hier legt abends ein DJ auf und auf der kleinen Tanzfläche kann getanzt werden. Hinter der Poolbar beginnt der Weg zum Strand. Hält man sich nach der Gabelung rechts kommt man am Beach Nr. 1 vorbei. Dieser Strand liegt im inneren der Bucht und das Wasser ist daher sehr flach. Am Strand ist auch die Animation für die italienischen Gäste, die Strandbar Sandbox Beach Bar und die Toiletten. Folgt man dem Weg weiter kommt vor Beach Nr. 2 noch das Gebäude für den Wassersport. Dort können Kanus oder auch Jetski ausgeliehen werden. Auch der zweite Strand hat eine eigene Strandbar. Der Weg macht nun eine Kurve um eine große freie Fläche, dort befindet sich ein Volleyball-Feld. Weiter den Weg entlang kommt man an einem kleinen Pavillon vorbei. An einer Tafel vor dem Pavillon hängt ein Plan, wann im Pavillon Joga, Pilates oder Zumba angeboten werden. 




Bei der nächsten Kreuzung kommt man rechts auf die Mole. Dort kann man bis zum Ende laufen und auf die Mole von der Rotana Seite schauen. Geht mal an der Kreuzung nach links, kommt das Strandrestaurant Breakers. Morgens wird dort typisch arabisches Frühstück angeboten. Mittags gibt es Salate, kleine Speisen wie Nudeln oder Burger und Eiscreme. Abends wird a la Carte angeboten. Im hinteren Bereich des Restaurants steht ein Automat mit Getränken zur Selbstbedienung. Oder man geht an die angrenzende Strandbar von Beach Nr. 3. Der dritte und letzte Strand ist der Strand mit den meisten Wellen, manchmal hängt hier auch die rote Flagge. Eine Badeaufsicht ist aber immer vorhanden. An allen drei Stränden stehen Liegen mit Sonnenschirmen. Zwei Liegen teilen sich hier immer einen Sonnenschirm. 
 



Nach dem dritten Strand kann man am Meer entlang bis zu einer weiteren Mole laufen. Hier ist ein kleiner Fluss der je nach Tageszeit mehr oder weniger Wasser trägt. Auf der anderen Seite der Mole hat sich das Hotel Soley Lodge niedergelassen.



Vom Strandrestaurant aus kann man einen weiteren Weg wieder zurück zum Hauptgebäude gehen. Hier kommt man am Streichelzoo mit Hasen, Hühnern, Enten und Vögeln vorbei. Der Zoo ist leider sehr primitiv. Die Anlage ist sehr morsch und heruntergekommen. Und bietet auch keinen Schutz vor Wildtieren. An unserem vorletzten Tag im Hotel, hatte nachts ein Fuchs fast alle Hühner gerissen und die übrigen Tiere waren danach total verstört. Nach dem Zoo kommt die Anlage des Simba‘s Kids-Clubs.



Läuft man weiter Richtung Hotel kommen die Beduinen-Stände und der Stellplatz für die Fahrräder, die man sich im Hotel kostenlos ausleihen kann. Die abendliche Animation findet am Theater hinter dem Stellplatz statt. Leider ist die Animation eher für die italienischen Gäste ausgelegt.



Zu den anderen beiden Hotels kann man über die Parkplatzanlage oder entlang der Marina laufen. In der Marina sind ein paar Restaurants, ein kleiner Supermarkt und Souvenirläden.



Wir waren im Haus Nr. 8 Flamingo untergebracht. Unser Zimmer war sehr groß und geräumig und mit allem ausgestattet, was ein Hotelzimmer braucht. Das Bad war sauber und gepflegt, die Dusche war ebenerdig. Auf dem Balkon standen zwei Stühle und ein kleiner Tisch. Vermisst hatten wir ein Wäscheleine auf dem Balkon, konnten uns aber mit einer mitgebrachten Leine abhelfen. An der Decke über dem Bett war ein Sternenhimmel angebracht, der in unterschiedlichen Farben leuchtete.







Im Fernsehen lief als einziger deutscher Sender nur ZDF, zum Jahreswechsel wurde der Sender eingestellt, soll laut Informationen anderer Urlauber aber wieder funktionieren.



Dreimal täglich wurde im Al Souk-Restaurant Buffet angeboten. Es gab von allem was das Herz begehrt. Jeden Abend wurde im Außenbereich vor dem Restaurant etwas gegrillt. Im Restaurant gab es eine Nudelstation. Die Nudeln wurden nach Wunsch zubereitet. Das Beste war die Pizza, selten habe ich so eine gute Pizza gegessen. Im Jahr zuvor hatten wir das Rotana gebucht und konnten dank des Dine Around im Fanar speisen. Dabei haben wir uns im wahrsten Sinne des Wortes in die Pizza verliebt. Zum Nachtisch wurde außer Eis, Obst und Kuchen auch arabische Spezialitäten wie Baklava oder Muhallabia angeboten. Beim Obst könnte die Auswahl etwas größer sein. Einmal die Woche gab es einen riesigen Obstteller mit kleingeschnittenem Obst. Hier gab es mehr Auswahl an Obst, wie Mango die es sonst nicht gab. Bei meinem letzten Aufenthalt gab es häufiger Granatapfel was diese Jahr nicht der Fall war. Und das im Land des Granatapfels.






Als wir allerdings mit dem Management und den Küchenchefs den eigenen Hotelgarten besuchten, und der Küchenchef meine Klage über die fehlenden Granatäpfel hörte, wartete beim Mittagessen mein persönlicher Granatapfel auf mich 😍.



Das Hotel bietet ein Dine-Around-Konzept an. Somit konnte man 1x wöchentlich in den beiden anderen Hotels Rotana Salalah und Juweira Boutique essen. Wir haben mehrere Male im Juweira Boutique Hotel gespeist.



Wir genossen unseren Aufenthalt im Hotel. Da wir keinen Wert auf Animation legen, störten wir uns nicht daran, dass diese nur auf Italienisch stattfand. Das Hotel veranstaltete einige kleine Touren durch das Hotel und den eigenen Hotelgarten. Es war super interessant die Küche des Hotels und die Wäscherei zu sehen. Der Area General Manager Mehmet und der Gästebetreuer Bekir führten uns durch diese Touren. Beide sprachen sehr gutes Deutsch.

Bei der Tour zum Hotelgarten, hatten die Angestellten ein Frühstücksbuffet aufgebaut und uns alle Pflanzen erklärt. Tagsüber oder abends fanden kleinere Events statt, so konnten Kinder und auch Erwachsene am dritten Strand einen Drachen steigen lassen. Das Laternenfest konnten wir zweimal miterleben, da wurden chinesische Lichter in den Himmel steigen lassen, die dann über das ganze Hotel flogen.
 



Hervorzuheben ist besonders der Service am Strand, jeden Tag wurden in einer kleinen Hütte Dürüm angeboten und zweimal täglich fuhr ein Angestellter mit einem Wagen vorbei und die Gäste wurden mit Melonenscheiben und Gurkenwasser verwöhnt. Ein weiterer Angestellter reinigte Sonnenbrillen und verteilte feuchte, gekühlte Tücher.

Im ganzen Hotel konnte das kostenfreie WLAN genutzt werden.



In den beiden Ferienwochen über Weihnachten war das Hotel gut gebucht, sodass man manchmal länger auf Getränke oder einen freien Tisch warten musste. Durch die Eröffnung der Häuser 2 und 3 wurden am dritten Strand die Liegen aufgestockt. Nur die Restaurants konnten leider nicht erweitert werden. Wir hoffen daher, dass noch ein weiteres Restaurant geplant wird, da es sonst etwas eng wird beim Abendessen. 

 



Wenn man einen Urlaub in Salalah plant, sollte man wissen, dass das Hotel in der Wüste liegt. Abends kann man über die Marina über das Juweira Boutique Hotel bis zum Rotana Hotel schlendern. Ausflüge über den Reiseveranstalter sind sehr teuer und meiner Meinung nach sein Geld nicht wert.

Über die Reiseleitung buchten wir den Ausflug „Salalah Stadt“. Hier konnten wir nach einem Stopp an einem Obststand auf der Straße eine frische Kokosnuss genießen, danach konnten wir etwas Zeit in der Salalah Gardens Mall verbringen. Zum Ende des Ausfluges ging es an den Gold Souk. Für diesen Ausflug bezahlten wir 40 Euro pro Person. Wer das Land sehen möchte, sollte sich einen Mietwgen nehmen und auf eigene Faust erkunden. Die Straßen sind besser ausgestattet als in Deutschland. Viele Einheimische bieten auch Rundfahrten an.



Vor den Toren des Hotels hat Ende Dezember der neue Hawana Aqua Park eröffnet. Der erste Wasserpark im Oman bietet auf 65.000 qm² unter anderem ein Wellenbad, Kinderbecken und verschiedene Rutschen. 

 



Wir haben für den nächsten Jahreswechsel wieder vier Wochen gebucht und freuen uns darauf.


Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 4

Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 2

Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 1