Symphony of the seas – Mittelmeer im Juni 2018 Teil 1

Teil 1

Als es für mich hieß Mittelmeer mit der Mein Schiff 6 oder der Symphony of the seas, fiel mir die Entscheidung sehr schwer.



Die bessere Route mit einem deutschen Schiff, welches ich allerdings schon kenne oder eine nicht ganz so gute Route mit dem neuesten und größten Schiff, welches vielleicht nie mehr im Mittelmeer sein wird. Die Wahl fiel somit auf die Symphony






Gebucht haben wir Anfang Februar über eine Website die Kreuzfahrten verkauft. Wir haben dort auf Grund des Bordguthabens gebucht, da es allerdings die eine oder andere Schwierigkeit gab, will ich auf das Reisebüro nicht näher eingehen.



Anreise und Tag 1 - Barcelona:

Am Sonntag den 03. Juni ging es vom Frankfurter Flughafen mit Condor nach Barcelona. Der zweistündige Flug ging super schnell vorbei. Am Flughafen Barcelona nahm eine Mitarbeiterin von RCCL unsere Daten auf und unsere Koffer kamen auf einen Rollwagen. Wir mussten dann allerdings fast eine Stunde warten, da Gäste aus einem anderen Flieger verspätet waren. Nach ungefähr 30 Minuten Fahrt kamen wir im Hafen an. Schon von weitem konnte man die Symphony erkennen. Die anderen beiden Schiffe Norwegian Epic und MS Europa waren deutlich kleiner.



Nach dem superschnellen Einchecken besichtigten wir gleich unsere Kabine. Wir hatten eigentlich eine Balkonkabine mit Blick auf den Central Park gebucht, erhalten hatten wir aber eine mit Meerblick. Was uns aber überhaupt nicht störte.

Die Kabine war gut ausgestattet und der Balkon war sehr großzügig. Wir kamen gegen späten Nachmittag am Schiff an und mussten zuerst die Seenotrettungsübung über uns ergehen lassen. Treffpunkt war für uns die Jazz on 4 Bar. Nach 30 Minuten war alles vorbei und wir begannen das Schiff zu erkunden. Da es in Barcelona leider regnete, hielten wir uns den Rest des Tages im Inneren des Schiffes auf.






Am Abend stand für uns das Broadway-Musical Hairspray im Royal Theatre auf dem Plan. Es war sehr gut gemacht, doch auf Grund der doch anstrengenden Anreise hielten wir nicht bis zum Schluss durch und gingen relativ früh ins Bett.



Tag 2 – Mallorca



Pünktlich um 8 Uhr wurde die Gangway unserer ersten Destination Mallorca eröffnet. Nun standen uns acht Stunden zur Verfügung um Mallorca zu erkunden.

Da wir in Mallorca auf Grund unserer Schiffsgröße am äußersten Bereich des Hafens der Dique del Oeste festmachten, war es nicht möglich zu Fuß über das Hafengelände in die Stadt zu gehen. RCCL bot ein Shuttle-Service für 10,- € in die Stadt an. Wir kaufen zwei Tickets und fuhren ca. zehn Minuten über das Hafen Gelände bis zu einem Parkplatz in der Nähe der Kathedrale la Seu. Nachdem wir einige Fotos von der Kathedrale gemacht hatten, gingen wir weiter in die Innenstadt. Nach dem Kauf einiger Postkarten und einem großen Rundgang kamen wir beim Museum Es Baluard an. Dort kann man auf das Dach steigen und hat einen tollen Ausblick über Mallorca. Ich muss gestehen, dass ich bei Mallorca immer nur den Ballermann im Kopf hatte, aber es gibt dort tatsächlich ein paar schöne Ecken.





Zurück an Bord ruhten wir uns noch etwas auf unserem Balkon aus und machten uns dann bereit für das Abendessen, da wir für 19:30 Uhr schon Tickets für die Eislauf-Show 1977 hatten. Die Show war wirklich toll und die Kunststücke auf dem Eis waren richtig spektakulär. 

 



Tag 3 – Marseille:



In Marseille verfolgen wir das Anlegen vom Solarium aus. Direkt vor uns lagen die hügeligen Berge von Marseille. Da wir erst um 9 Uhr von Bord konnten, verfolgen wir das Aussteigen der Gäste der uns gegenüberliegenden Oceania Riviera.  

 
Ich hatte zu Hause bereits recherchiert, dass wir am Môle Léon Gourret anlegen würden. Dieser Hafen befindet sich acht Kilometer von Marseille entfernt. Da das Hafengelände nicht zu Fuß durchquert werden darf, bietet Marseille einen kostenlosen Shuttle-Service an. Wenn man das Schiff verlässt einfach der gelben Linie folgen bis zum Kreisverkehr, dort ist die Bushaltestelle. Der Bus fährt durch das Hafengelände und hält am Joilette Centre Ville. Wir liefen am Wasser entlang bis zur Cathédrale La Major. Eine Parallelstraße weiter oben gingen wir an der La Vieille Charité zurück zur Haltestelle des Busses. An der Haltestelle befindet sich die Les Terrasses du Port, eine große Shopping-Mall. Nachdem wir eine Runde in der Mall gedreht hatten, sind wir auf die Dachterrasse gegangen, haben einen Snack zu uns genommen und den Ausblick über den Hafen genossen.


Zurück zum Schiff ging es wieder mit dem Bus. An Bord legten wir uns noch etwas in die Sonne bevor wir uns zum Abendessen fertig machten. Diesen Abend hatten wir keine Show auf dem Plan, sodass wir das Schiff ein wenig erkunden konnten.




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