Oasis of the seas – Westliche Karibik im April 2016 Teil 2
Teil 2
Tag 4 - Jamaica, Falmouth:
Am
nächsten Tag legten wir in Jamaica an, dort konnte man Ausflüge
machen oder in den Geschäften am Hafen einkaufen gehen. Wir machten
keinen Ausflug, weil die einfach viel zu teuer waren. Daher waren wir
nur in den Geschäfte auf dem Hafengelände und sind dann zurück auf
das schöne leere Schiff. Abends ging es für uns nochmal in die
Eislaufshow, weil am Abend zuvor mein Foto kein Akku mehr hatte und
ich somit keine Fotos mehr machen konnte. Auch ohne vorherige
Reservierung bekamen wir noch super Plätze. Auch das zweite Mal war
die Show super, es passiert einfach so viele auf einmal, das man
beim ersten Mal gar nicht alles sieht.
Tag 5
- Seetag:
Der
nächste Tag war wieder ein Seetag. Also alles wie immer. Durch
Zufall haben wir entdeckt, dass wir pro Person 100,- Dollar
Bordguthaben hatten. Also sind wir in die Souvenir-Shops und haben
eingekauft. An Seetagen hatten die Shops von 10 Uhr bis 23 Uhr offen.
Weil in den Shops auch noch alles reduziert war, verließen wir am
Ende die Shops mit sehr vollen Taschen. 100,- Dollar ist schon eine
Menge Geld wenn man es loswerden muss. Wir hätten das Geld auch für
einen Ausflug ausgeben können, aber leider hat uns keiner wirklich
zugesagt und die interessanten Ausflüge waren alle schon ausgebucht.
An diesem Tag haben wir dann auch das einsame und verlassene
Sonnendeck hinter dem Kids-Club entdeckt. Keine Menschen, keine
Kinder und keine Musik.
Am Abend
besuchten wir die Show Come fly with me im Theater. Die Show
war eine spektakuläre Mischung aus Musical und Akrobatik.
Tag 6
– Mexico, Cozumel:
Am Hafen
von Cozumel waren leider nur Shops oder Restaurants. Man konnte mit
dem Taxi zu weiteren Geschäften fahren, aber überall wurde nur
Schmuck angeboten. Oder man fuhr mit der Fähre ans Festland von
Mexiko und machte dort einen Ausflug. Wir wollten ins Hardrock Cafe,
das hatte aber an diesem Tag leider geschlossen. Am Kai neben uns
hatte die Vision of the seas angelegt. Im Vergleich zur Oasis
sah sie aus, wie ein kleines Spielzeugschiff.
Abends
wurde die Aqua-Show Oasis of Dreams gezeigt. Das Aqua-Theater
auf Deck 6 ist ein Bereich im hinteren Teil des Schiffes mit einem
5,40 m tiefen Pool (der tiefste Pool auf einem Kreuzfahrtschiff),
dessen Boden komplett angehoben werden kann, dann ist kein Becken
mehr vorhanden, sondern eine flache Bühne. Umrandet ist der Pool mit
Wasserfontänen und zwei Sprungtürmen. Die 735 Sitzplätze sind im
Stile eines Amphitheaters aufgebaut. Diese Show hat mir am besten von
allen Shows gefallen.
Tag 7
– Seetag:
Am
letzten Seetag haben wir dann noch das letzte Geld beim Shopping
ausgegeben. Außerdem habe ich mir einen Frappé bei Starbucks
gegönnt, den es an Bord gibt.
Nach dem
Abendessen ging es ans Koffer packen. Die Passagiere haben an Bord
die Möglichkeit die Koffer am Abend vor die Kabinentür zu stellen.
Die Crew sammelt dann die Koffer ein und lädt sie am nächsten Tag
von Bord. Im Cruiseterminal muss man dann nur noch seinen Koffer
suchen und kann zum Bus oder Taxi gehen. Das ist natürlich bestens organisiert mit
Nummern. Man sollte allerdings darauf achten, dass man alle Dinge die
man am Abend und am nächsten Tag braucht nicht in den Koffer packt,
sonst muss man im Schlafanzug von Bord gehen 😅.
Bei
Möglichkeit zwei behält man seinen Koffer in der Kabine. Und am
nächsten Morgen rollt man seinen Koffer selber von Bord. Jede
Variante hat seine Vor- und Nachteile. Wir stellen unsere Koffer
immer vor die Kabine, da muss man sich um nichts mehr kümmern.
Gegen
Mitternacht wachten wir auf, weil draußen ein schreckliches Gewitter
tobte. Durch den Lärm konnten wir dann auch nicht gleich wieder
einschlafen. Am nächsten Morgen waren wir entsprechend gerädert.
Tag 8
– Abreise und Flug nach Deutschland:
Zum
Frühstück gab es das letzte Mal einen Bagel mit Schinken und Rucola
und um 9:30 Uhr mussten wir das Schiff verlassen. Das Auschecken ging
wieder super flott. Die Koffer gesucht und auf zum Bus. Die Fahrt zum
Flughafen ging ruck zuck vorbei und dann hieß es warten. Der
Rückflug war leider kein Non-Stopp-Flug nach Frankfurt, sondern mit
SwissAir und Zwischenstopp in Zürich.
Der
Schalter von SwissAir war noch geschlossen und so schauten wir uns
den Flughafen an. Man könnte meinen, dass der Flughafen
im Miami groß ist und viel zu bieten hatte. Aber dem war nicht so.
Das einzig positive war ein kleiner Park vor dem Gebäude. Dort lagen
kleine Steine mit Namen in einem Blumenbeet. Wir suchten einen
namenlosen Stein und schrieben unsere Namen drauf. Bevor wir durch
die Sicherheitskontrolle gingen, aßen wir noch etwas bei Burger
King.
Nach der
Sicherheitskontrolle waren nur noch Souvenirläden, die sich nach
einigen Metern einfach wiederholten. Da unser Flug erst um 19:00 Uhr
ging, mussten wir noch viel Zeit totschlagen und das war auf diesem
Flughafen sehr langweilig. Kein Vergleich zum Frankfurter Flughafen.
Der Flieger war pünktlich und wir konnten auch pünktlich starten,
bis wir (mein immerwährendes Pech, was Flugzeuge angeht) von der
Startbahn zurück zum Gate mussten, weil wir einen Koffer ohne den
zugehörigen Menschen an Bord hatten . Also musste der Koffer gesucht
werden. Zum Glück stand aber inzwischen der zugehörige Mensch am
Gate und so wurde der noch reingelassen, bevor man den Koffer aus
hundert anderen gesucht hätte.
Die
Verspätung betrug dann eine Stunde. Aber dass sowas in den USA
passieren kann, schockiert mich wirklich. Beim Nacktscanner muss man
sogar die Schuhe ausziehen und dann sind wir schon fast in der Luft,
bis die mal merken, dass wir Gepäck dabei haben, das nicht in den
Flieger gehört?!?!
Wir
sollten eigentlich um 11:00 Uhr in Zürich landen und um 12:15 Uhr
mit der nächsten Maschine nach Frankfurt fliegen. Klar, dass wir den
Anschluss durch die Koffer-Geschichte nicht bekommen haben. Der
nächste Flug ging dann um 14:40 also nochmal warten am Flughafen.
Immerhin hat SwissAir einen Gutschein für ein Getränk und einen
Snack verteilt, sogar ganz ohne Nachfragen. Allerdings war das
Getränk nur Wasser oder Kaffee und der Snack ein Schokoriegel. Der
Flug ging dann zum Glück schnell vorbei, das Flugzeug war nämlich
sehr klein und hat total geschaukelt.
In
Frankfurt angekommen, waren sogar unsere Koffer da. Ich hatte ja
schon damit gerecht, die würden sonst wo stehen.
Dann
ging es mit dem Zug nach Hause, gegen 19 Uhr kamen wir erschöpft und
sehr müde, aber um viele Erfahrungen reicher daheim an.
Die
Kreuzfahrt mit Royal Caribbean kann ich nur empfehlen. Es war alles
super geplant und auch das Essen war toll. Das Wetter war im April
auch sehr gut, wir hatten immer zwischen 26 und 30 Grad.
Wir haben in der Zwischenzeit noch einige Kreuzfahrten gemacht. Zum Beispiel mit der
Symphony of the seas in Mittelmeer.
Dazu gibt es bald mehr zu
lesen.
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