Symphony of the seas – Mittelmeer im Juni 2018 Teil 2

Teil 2


Tag 4 – La Spezia: 


Das Frühstück nahmen wir im Solarium Bistro ein, weil es dort etwas ruhiger zugeht. Im Windjammer ist es morgens etwas hektisch, wenn alle gleichzeitig von Bord wollen. Gegen 08:30 Uhr durften wir das Schiff am Hafen von La Spezia verlassen. Von unserer Anlegestelle Molo Garibaldi war die Stadt nur mit einem kostenlosen Hafen-Shuttle erreichbar.

Von La Spezia aus konnte man eine Fahrt nach Pisa unternehmen. Das Schiff bot diverse Ausflüge zum Schiefen Turm an oder man fuhr mit der Bahn auf eigenen Faust nach Pisa. Da wir den Schiefen Turm schon gesehen hatten, entschieden wir uns in La Spezia zu bleiben.







Da in Hafen Nähe nicht viel Sehenswertes zu Fuß erreichbar ist, schauten wir uns vor Ort bei Google Maps um und entdeckten einen Lidl. Im Lidl war es schon witzig, man sah die gleichen Dinge wie zu Hause, sogar der Name des Produkts war teilweise auf Deutsch.



Tag 5 - Civitavecchia / Rom:



Heute stand für uns der Ausflug Rome on your own an. Wir versammelten uns gegen 8 Uhr im Theater mit vielen anderen Passagieren, die einen Ausflug geplant hatten. Nach und nach wurden die einzelnen Nummern aufgerufen, bis auch wir an der Reihe waren. Civitaveccia liegt ca. 70 km von Rom entfernt, sodass wir erstmal 1,5 Stunden mit dem Bus unterwegs waren. Die Reiseleiterin erklärte einige Informationen zu Rom und machte uns auf Taschendiebe und die unterschiedlichen Preise in Restaurants aufmerksam. Wenn man in Restaurants am Tisch essen will, zahlt man praktisch für das „Gedeck“ einen Betrag. So kostet ein Kaffee an der Theke nur halb so viel wie am Tisch.

Der Bus parkte in einem Parkhaus in der Nähe des Piazza San Pietro. Wir machten einen Treffpunkt aus, an dem wir uns 2,5 Stunden später wieder sammeln würden, um die Rückfahrt an zutreten. Dann konnte jeder auf eigene Faust Rom erkunden. Wir gingen bis zur Castel Sant Angelo und überquerten dort den Fluss. Wir wollten als erstes die Spanische Treppe besichtigen. Dort winkte ich über die Webcam meinen Kollegen im Büro zu, an diesem Tag war leider die Qualität nicht so gut, aber sie haben mich trotzdem erkannt. Wir machten uns weiter auf den Weg zum Trevi Brunnen. Die Straßen in Rom sind alle gepflastert und sehr holprig, daher sollte auf gutes Schuhwerk wertgelegt werden. Da die 2,5 Stunden im Nu vorbei waren machten wir uns langsam über das Pantheon und die Piazza Navona zurück zum Treffpunkt am Vatikan. Dort gönnten wir uns noch ein original italienisches Gelato, während wir auf die anderen warteten. Mit ein paar Postkarten, einen Magneten für meine Sammlung, vielen Erfahrungen und Eindrücken stiegen wir in den Bus und ließen uns zurück zum Schiff bringen. Da wir erst um 20 Uhr ablegten, hätten wir uns eigentlich noch Civitaveccia anschauen können, aber wir waren einfach zu erledigt.  


 



Die Show Hiro im Aqua Theatre stand am Abend noch auf dem Plan, bevor wir müde und erschöpft in unseren Betten lagen.



Tag 6 – Neapel:



In Neapel konnte man mit der Fähre nach Capri oder Ischia fahren oder den Vesuv besichtigen. Wir entschieden uns aber die Stadt zu Fuß zu erkunden. Was sich nachhinein als nicht die beste Idee herausstellte. Schon als wir im Hafen einliefen, war das Einzige was man sah eine große Baustelle. Wir gingen durch das Hafenterminal und über die Straße bis zum Castel Nuovo und zur Piazza del Plebiscito. Alle weiteren Sehenswürdigkeiten waren leider zu Fuß nicht erreichbar und das Ticket für die Stadtrundfahrt war uns zu teuer. So ging es über den Park Giardini del Molosiglio zurück zum Schiff. 





Abends schauten wir uns noch die Show Flight im Royal Theatre an. Die Show war eine Art akrobatisches Musical über die Erfindung des Flugzeugs.



Tag 7 – Seetag:

Der letzte Tag an Bord der Symphony war ein Seetag. Wir erkundeten ein letztes Mal das Schiff und lagen auf unserem Balkon in der Sonne. Außerdem wollte ich noch die Ultimate Abyss ausprobieren. Die 46 Meter lange Trocken-Rutsche befindet sich am Heck des Schiffes. Auf Deck 16 betritt man die Rutsche über ein riesiges Monstermaul und rutscht zehn Decks tiefer und endet vor dem Aqua Theater. Ein unvergleichliches Erlebnis.

 

Am Abend packten wir unsere Koffer und stellten sie zur Ausschiffung vor die Kabine.



Tag 8 – Die Abreise:

Gegen 5 Uhr legten wir bei Regen in Barcelona an. Wir gingen ein letztes Mal frühstücken, leider hatte das Solarium Bistro geschlossen, sodass wir gezwungen waren im Windjammer zu frühstücken. Gegen 9 Uhr wurden wir zum Auschecken aufgerufen. Nach 30-minütiger Fahrt erreichten wir den Flughafen von Barcelona. Um 13 Uhr ging unser Flug zurück nach Deutschland und die Reise war leider zu Ende. Die Zeit bis zum Rückflug war leider zu knapp für eine Stadtbesichtigung in Barcelona.



Fazit:

Das Schiff ist wirklich riesig und beherbergt viele Passagiere, es verteilt sich aber alles gleichmäßig. Wer den Vorteil hat die Oasis-Klasse zu kennen, hat es etwas einfacher sich zurecht zu finden, als völlige Neulinge reicht eine Woche nicht aus um sich einigermaßen auf dem Schiff zurecht zu finden. Das Essen und die Shows waren wie immer bei RCCL zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Leistungen die die Show-Darsteller bringen, ist von erster Klasse und für mich wirklich einmalig. Die nächste Kreuzfahrt mit RCCL kommt bestimmt.





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