Mein Schiff 6 – Mittelamerika im Februar 2018 Teil 3
Teil 3
Tag 9 – Cartagena, Kolumbien:
In Cartagena legten wir erst gegen 9
Uhr an, sodass das ganze Schiff schon auf den Beinen war und jeder
die Einfahrt in die Stadt mitverfolgte. Von weitem konnte man die
vielen Hochhäuser und Wolkenkratzer sehen.
Es war wirklich etwas
ganz anderes als die vielen kleinen Häuser, die wir an den
vorherigen Häfen gesehen hatten. Im Internet hatte ich gelesen, dass
am Hafen von Cartagena ein kleiner Tierpark sein soll, den man durchqueren muss, um in die Stadt
zukommen. Von dem Tierpark war ich positiv überrascht. Der Park war sehr groß und mit so vielen Tieren hatten wir nicht
gerechnet. Wir haben Flamingos, Schildkröten, Affen, Ameisenbären,
Vögel, Rehe, Pfaue und eine Unmenge an Papageien gesehen.
An einer
Stelle stehen Bänke, dort sitzen die Papageien und lassen sich streicheln
und fotografieren. Für diesen Tierpark sollte man Zeit
einplanen, hier nur durchzurennen, wäre einfach zu schade.
Wir sind anschließend noch ein wenig
durch die Straßen gegangen, aber es war an diesem Tag einfach zu heiß und drückend.
Am Abend warteten gleich zwei
Highlights auf uns das Käsebuffet im Buffetrestaurant und die
Crewshow. Die Show hatte dieses Mal sogar mir gefallen. Es gab
viele Tänzer oder Sänger und eine Comedy-Show.
Tag 10 – Santo Domingo,
Dominikanische Republik:
Als nächstes liefen wir Santo Domino
an. Die Mein Schiff 6 legte am Hafen Puerto Sans Souci
an, dieser befindet sich auf der anderen Flußseite der Altstadt. So
machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Der Weg dauerte
etwa 25 Minuten immer am Wasser entlang und über die Brücke Puente
Flotante. Von dort aus kann man das Alcázar de Don Diego
Colón sehen. Weiter im Innern der Stadt befindet sich das Hard
Rock Cafe und die Catedral Santo Domingo mit einem schönen
Garten.
Am Abend fand die Abschiedsshow statt.
Es ist etwas seltsam wenn das Schiff zwei Starthäfen für die Route
hat, so fand an unserem ersten Abend die Willkommensparty statt, die
Gäste die in La Romana zugestiegen waren, waren dann teilweise schon
drei Tage an Bord. Wir haben die Willkommensshow auf Grund des Jetlags verpasst. Bei der Abschiedsshow waren fast keine Gäste, da diese mit Koffer packen beschäftigt waren, weil sie in La Romana das Schiff verlassen musssten.
Tag 11 – La Romana, Dominikanische
Republik:
In La Romana war für die meisten Gäste
die Kreuzfahrt vorbei. Sie mussten wieder nach Hause in die kalte
Heimat fliegen. Wir hatten einen Ausflug mit der Chu Chu Train
gebucht. Mit der Bimmelbahn ging es eine Stunde durch die Strassen
von La Romana. Wir sahen das Polizeipräsidium, kleinere Geschäfte
und den Central Park. Hier besteht die Möglichkeit
auszusteigen und sich umzuschauen. Das haben wir natürlich gemacht
aber außer Geschäfte bietet die Stadt nicht viel. Mit der nächsten
Bahn ging es dann zurück zum Schiff. Dort genossen wir die Ruhe.
Viele Gäste hatten schon ausgecheckt und die neuen Gäste waren noch
nicht an Bord.
Tag 12 – Seetag:
Heute nutzten wir die Gelegenheit, dass
sich die neuen Passagiere noch nicht auskannten und bekamen
eine der heißbegehrten Betten auf Deck 14. Dort verbrachten wir den ganzen Tag. Nach dem Vortrag des Lektors
tranken wir noch einen Cocktail und spielten Karten.
Tag 13 – Ochos Rios, Jamaika:
Ochos Rios war unsere letzte
Destination auf dieser Kreuzfahrt, abends hieß es Koffer packen.
Doch zuerst schauten wir uns an Land um. Wir gingen zum Tajmahal
Plaza. Da die Läden allerdings noch geschlossen hatten, machten
wir uns weiter auf den Weg bis zum Turtle River Park. Nachdem
wir die Schildkröten und Fische angeschaut hatten, machten wir uns
wieder auf den Rückweg zum Tajmahal Plaza. Ich kaufte noch
ein paar Postkarten und Magneten. Auf dem Hafengelände befinden sich
noch weitere Souvenirgeschäfte, Restaurants und eine Statue von Bob
Marley. Nach einigen Fotos ging es zurück zum Schiff.
Zum Abendessen gab es ein letztes Mal
das leckere Artisan-Brot, bevor wir in die Kabine zurückgingen und
unsere Koffer packten.
Tag 14 – Montegoy Bay, Jamaika:
Nach zwei Wochen erreichen wir Montego
Bay in Jamaika.
Da unser Rückflug nach Frankfurt erst um 18:30 Uhr
ging, konnten wir bis 14 Uhr auf dem Schiff bleiben. Man hat dadurch
viel Zeit auf dem Schiff, allerdings muss man die Kabine um 9 Uhr
verlassen und hat sein ganzes Handgepäck dabei. Schließlich wurde
unser Transferbus aufgerufen und wir machten uns auf den Weg. Die
Koffer standen auch schon im Terminal und warteten auch ihre
Besitzer. Nach kurzer Fahrt erreichten wir den Flughafen. Wir
starteten pünktlich unseren Rückflug nach Deutschland und setzten
am nächsten Tag gegen 10:30 Uhr auf deutschem Boden auf.
Fazit:
Die Kreuzfahrt mit Mein Schiff hat mir sehr gut gefallen. Das Essen war sehr lecker und
abwechslungsreich. Heute denke ich noch gerne an das leckere Eis und
das Artisan-Brot zurück. Besonders hervorzuheben ist auch das All
Inklusive Angebot. Es ist ein sehr entspanntes Reisen wenn man nicht
auf die Preise achten muss. Trotz des All Inklusiv Angebots ist mir
kein übertriebener Alkoholkonsum aufgefallen. Die Crew war
durchgehend sehr nett und alle konnten mindestens ein paar Wörter
deutsch. Das Schiff besteht aber zu 99,9 % aus
deutschsprechendem Publikum.
Wir haben schon unsere nächste
Kreuzfahrt im Jahr 2019 mit Mein Schiff 5 in die
Karibik gebucht.











Kommentare
Kommentar veröffentlichen