Mein Schiff 6 – Mittelamerika im Februar 2018 Teil 1

Teil 1

Die Reise buchten wir im Oktober 2017 über das Reisebüro www.meerreisen24.de. Wie immer haben wir die Kreuzfahrt mit Anreisepaket - um bei eventuellen Problemen beim Flug auf der sicheren Seite zu sein - gebucht.
Etwa einen Monat vor Abreise erhielten wir ein tolles Paket von Meerreisen24 mit unseren Reiseunterlagen, Schlüsselbändern und einer Flasche Sekt.



Anreise und Tag 1 - Montego Bay, Jamaika:

Am 19.02.2018 ging es endlich los - auf Kreuzfahrt mit der Mein Schiff 6.
Da der Flug schon recht früh starten sollte, übernachteten wir die Nacht zuvor in Frankfurt. Mit einer Stunde Verspätung startete unsere Condor-Maschine in Richtung Jamaika. Durch die guten Wetterbedingungen holten wir die Verspätung wieder ein und landeten pünktlich in Montego Bay. Während unsere Koffer direkt vom Flugzeug zum Schiff gebracht wurden, mussten wir zur Immigration. Leider sind gerade drei weitere Flugzeuge gelandet, sodass wir wirklich sehr lange in der Schlange warten mussten. Dort wurden dann auch die Einreise- und Zollpapiere sowie der Transfer-Voucher eingesammelt und wir durften in die Busse einsteigen.

Auf der etwa 20-minütigen Fahrt erzählte der Fahrer allerhand Wichtiges über Jamaika. Als wir am Hafen ankamen, war das Schiff schon von weitem zu erkennen. Hinter der Mein Schiff 6 lag noch ein weiteres Schiff – die Pullmantur Monarch.

Der Check-In ging sehr zügig, da wir der letzte Flieger waren. Auf dem Schiff haben wir erstmal unsere Balkonkabine Nr. 9159 gesucht. Wir waren erstaunt, weil die Kabine durch die gute Raumaufteilung sehr großzügig erschien. Es gab zwei getrennte Kleiderschränke und jede Menge Fächer und Schubladen um seine Habseligkeiten zu verstauen. Wir haben nichts vermisst, von jeder Menge Steckdosen über die Nespresso-Maschine und Bademäntel war alles vorhanden.



Der Kabinensteward hatte unsere Betten aufgedeckt, die Schokotaler sowie das Tagesprogramm für den nächsten Tag lagen bereit. Nach einem kurzen Blick vom Balkon (draußen war es leider schon dunkel), sind wir in das Anckelmannsplatz Buffetrestaurant gegangen um eine Kleinigkeit zu essen. Wir gingen nochmals kurz auf die Kabine, aber die Koffer waren noch nicht da. Eine Durchsage ließ verkünden, dass es mit den Koffern noch etwas dauern konnte. Um 21:15 Uhr war es Zeit für die Seenotrettungsübung. Wir hatten die Musterstation F und mussten uns daher im Diamanten einfinden. Als das internationale Seenotsignal ertönte, waren bis auf ein paar Passagiere alle auf unserer Musterstation versammelt. Die Deutschen sind eben sehr pünktlich.

Kaum war die Übung vorbei, eilten wir auf Deck 14 um beim Auslaufen an der Reling zu stehen. Da wir von der langen Anreise aber zu erledigt waren, hielten wir es nicht lange aus und gingen in die Kabine zurück, wo unsere Koffer auf uns warteten. Nach einer heißen Dusche gingen wir schließlich müde und erschöpft schlafen.

Tag 2 – Seetag:

Durch die Zeitumstellung waren wir gegen 5 Uhr wach. Da das Anckelmannsplatz Restaurant noch nicht offen hatte, erkundeten wir noch das menschenleere Schiff und machten ein paar Fotos.




 

Der Vorteil wenn der erste Tag ein Seetag ist, dass man genügend Zeit hat das Schiff in Ruhe zu erkunden. Nach dem Mittagessen suchten wir ein ruhiges Plätzchen zum Sonnen und holten uns ein Eis an der Eis Bar. Das Eis ist einfach so unglaublich lecker und es gibt so viele Sorten, dass man sich gar nicht entscheiden kann und jeden Tag eine andere Sorte essen muss/darf.



Wir hatten leider das Pech, dass wir mit unserem Balkon (backbord) fast nur auf der Schattenseite waren. Nach dem Abendessen besuchten wir die Veranstaltung des Lektors an Bord. Er erzählte immer am Vorabend was uns am nächsten Hafen erwartete und gab uns nützliche Informationen. Anschließend genehmigten wir uns einen Cocktail in der Lumas Bar und gingen schlafen. Am nächsten Tag sollten wir schließlich schon um 6 Uhr in Cozumel anlegen.

Tag 3 – Cozumel, Mexiko:

Die meisten Passagiere machten an diesem Tag einen Ausflug ans Festland von Mexiko und schauten sich Tulum oder Chichén Itzá an. Da wir die beiden Maya-Stätten kannten, entschieden wir uns in Cozumel zu bleiben.
Direkt an unserer Anlagestelle lag die Punta Langosta. Ein kleines Einkaufszentrum mit Souvenirgeschäften und Restaurants. Da die meisten Geschäfte noch geschlossen hatten, gingen wir die Straße entlang bis zum Parque Quintana Roo. Dabei kamen wir an einem MEGA Supermarkt vorbei und weil ich mich gerne in Supermärkten in fremden Ländern umschaue, sind wir einmal durchgelaufen. Es sah aus als wäre man irgendwo in Deutschland im Supermarkt. Anschließend ging es zurück zum Einkaufszentrum am Hafen.


Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder an Bord. Den Rest des Tages genossen wir die Sonne und verwöhnten uns an den Buffets.
Abends wurde das riesige Schokobuffet am Pool aufgebaut. Es gab so viele verschiedene Früchte in Schokolade, dass man sich gar nicht entscheiden konnte. Zum Abschluss gab es wieder einen Cocktail an der Lumas Bar.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 4

Faszination Südostasien mit der Mein Schiff 6 - 2024/2025 Teil 2

Karibik mit der Mein Schiff 2 über den Jahreswechsel 2025 und 2026 - Teil 1